Food Kuchen, Torten und Törtchen

Apfel-Streusel-Tartelettes

4. November 2016

Apfel-Streusel-Tartelettes

Ich bin ein klein wenig eskaliert, als ich Anfang September im Garten einer Freundin die vielen, vielen Äpfel an den alten Apfelbäumen hängen sah. Eigentlich wollte ich ja die Menschen auf der dazugehörigen Gartenparty mit meiner Kamera einfangen, aber hey – was sein muss, muss sein! Apfelbaum mit Gegenlicht? Da fängt mein Herz an, ein wenig schneller zu klopfen… Noch schneller klopfte mein Herz als besagte Freundin mir letzte Woche ein Körbchen mit genau diesen Äpfeln mitgab. Oder lag das Herzklopfen an dem Stapel Pancakes, den sie mir vorher serviert hat? So genau kann ich das jetzt nicht mehr zuordnen. Aber kommen wir zurück zu den Äpfeln…

Apfelbaum

Die haben nämlich ein Zimt- und Ahornsirupbad genommen, es sich auf einem leckeren Teigbett bequem gemacht, sich mit knusprigen Streuseln und Walnüssen zugedeckt und wurden dann gebacken, bis sie hübsch-goldbraun waren. Ich hätt mir keine schönere Bestimmung für die rotbackigen Schönheiten ausdenken können.

Apfel-Streusel-Tartelettes

Apfel-Streusel-Tartelettes mit Walnüssen und Ahornsirup

Zutaten für sechs Tartelettes

  • 125 g weiche Butter + etwas für die Form
  • 80 g brauner Zucker + ein Teelöffel
  • 190 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • drei große oder vier kleine Äpfel
  • zwei Esslöffel Ahornsirup
  • Zimt
  • eine kleine Hand voll Walnusshälften, grob gehackt

Den Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und sechs kleine Tartelette-Formen mit herauslösbarem Boden buttern. Das Mehl und das Salz mischen. Die Butter mit dem Zucker etwa drei Minuten mit den Quirlen des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine (ich nutze hierfür die Artisan Küchenmaschine von KitchenAid*) cremig rühren. Dann das Mehl mit den Händen einkneten, bis der Teig streuselig ist. Mit ca. drei Viertel des Teigs die Formen auslegen und einen kleinen Rand formen. Die Äpfel waschen, schälen, vom Kerngehäuse befreien, in kleine Stücke schneiden und mit einem Teelöffel Zucker, einem Teelöffel Zimt, dem Ahornsirup und den gehackten Walnüssen vermischen und die Masse gleichmäßig auf die Teigböden verteilen. Zum Schluss die restlichen Streusel über die Äpfel streuen, für ca. 25 Minuten goldbraun backen und in den Formen auskühlen lassen. Wenn die Tartelettes abgekühlt sind, mit etwas Zimt berieseln lassen und servieren.

Äpfel am Baum

Apfel-Streusel-Tartelettes

Äpfel

Als ich so hin und her überlegt habe, was ich aus den Äpfeln machen möchte, ist mir aufgefallen, dass ich schon ziemlich viel Apfel-Content für den Blog hier produziert habe. Gebt mal oben rechts in die Suche „Apfel“ ein, falls ihr auf der Suche seid. Da findet ihr unter anderem diesen Flammkuchen mit Apfel, Ziegenkäse und roten Zwiebeln, einen Bratapfel mit Maronen-Käsekuchen-Füllung und Zimtstreuseln oder diese Apfelstrudeltorte.

Apfel-Streusel-Tartelettes

Äpfel am Baum

Apfel-Streusel-Tartelettes

Äpfel

Habt es schön!
Nadine


*Die KitchenAid Küchenmaschine habe ich im Rahmen einer Kooperation zur Verfügung gestellt bekommen.


Das könnte dir auch gefallen:

5 Kommentare

  • antworten Kali 4. November 2016 at 9:53

    Oh wie lecker!
    LG, Kali
    http://www.idimin.berlin/

  • antworten Manu 4. November 2016 at 12:58

    Hallo Nadine, die sehen sehr gut aus deine Tartelettes.
    Wunderschön präsentiert auf dem Holzbrett, gefällt mir richtig gut.
    Liebe Grüße
    Manu

    • antworten Dreierlei Liebelei 5. November 2016 at 7:32

      Lieben Dank! Das Brett hab ich mir ausgeliehen, das gehört meiner Freundin. Wir haben es zusammen in London gekauft und ich find´s bis heute dumm, dass ich nicht auch zugegriffen hab 😀

  • antworten Tulpentag 6. November 2016 at 10:25

    Diese Tartelettes habe ich schonmal in Kuchen-Form gebacken. Fand es super lecker mit den Walnüssen und dem Ahornsirup. Das passt super zu den Äpfeln und den Streuseln 🙂
    Die Fotos sind wunderschön! Richtig herbstlich ♥
    Lieben Gruß,
    Jenny

  • antworten Cathy 10. November 2016 at 12:54

    Ganz tolle Farbwelt in diesen Bildern – und Mann, was sieht das lecker aus!

  • Schreibe eine Antwort