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Mein Lieblingskuchen: Schoko-Mandel-Kuchen {präsentiert von Lurpak}

31. März 2015

Dieser Post enthält Werbung.

Einfacher Schokokuchen

Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Kuchen schon gebacken habe. Wie oft ich danach glücklich die Rührschüssel sehr gründlich von sämtlichen Teigresten befreit habe, die direkt in meinen Mund gewandert sind. Und wie oft ich nach dem Rezept dafür gefragt wurde, das ich längst auswendig kann. Man könnte mich nachts wecken und in die Küche schicken – wahrscheinlich könnte ich euch mit verbundenen Augen ein Exemplar backen.

Schoko-Mandel-Kuchen

In meiner Familie wird der Kuchen liebevoll „der, der eigentlich nur aus Butter und Schokolade besteht“ genannt. Und deshalb ist dieser Kuchen auch der perfekte Beitrag für die Lurpak Blogparade, für die ich heute schreibe. Ihr kennt sicher alle die bezaubernde Werbung für das gute Stück? Diese Küche, diese Leidenschaft. Jeder Foodie möchte auf der Stelle aufstehen und in die Küche hüpfen. Seit über 100 Jahren steht die dänische Butter für herausragende Qualität und besten Geschmack. Sie wird auschließlich aus bester dänischer Sahne von ausgesuchten Landwirtschaftsbetrieben hergestellt. Abgesehen von etwas Salz bei der gesalzenen Variante wird auf weitere Zutaten sowie künstliche Zusätze und Konservierungsstoffe vollständig verzichtet – das ist mir persönlich immer sehr wichtig. Auf künstliche Zusatzstoffe im Essen verzichte ich nämlich liebend gerne.

Schokoladenkuchen

Beste Vorraussetzungen für meinen Lieblingskuchen. Wegen der wenigen Zutaten sollte man darauf achten (sollte man sowieso immer), dass jede einzelne Komponente eine wirklich gute Qualität hat. Benutzt eure Lieblingsschokolade und gute Butter – dann steht eurem Kuchen eine Karriere als „Mmmmhhh, ist der gut. Kann ich das Rezept haben?“-Exemplar bevor. Ob ihr es dann verratet oder euch lieber alleine im Lob suhlt, ist dann euch überlassen. Nachbacken solltet ihr ihn aber auf jeden Fall!

Schoko-Mandel-Kuchen

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

200 g sehr gute Schokolade (am besten mit 50% Kakao-Anteil)
250 g Butter, zum Beispiel Lurpak Butter ungesalzen
drei Eier (Raumtemparatur)
100 g Zucker
70 g gemahlene Mandeln

 

ein gehäufter Esslöffel Mehl
eine Prise Salz

Die Schokolade entweder in Stücke brechen oder grob hacken, zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen und dann etwas abkühlen lassen. Den Backofen auf 175° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Eier und den Zucker mindestens fünf Minuten, (besser zehn Minuten) hell, cremig und schaumig aufschlagen und dann kurz die Schokoladenbutter einrühren. Die Mandeln und das Mehl mit der Prise Salz vermischen und wirklich nur ganz kurz und schnell unter den Rest rühren. Etwa 25 Minuten backen – wenn nur noch ganz wenig Teig an einem Holzstäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen perfekt. Er hält sich luftdicht verpackt drei Tage frisch.

Schokoladenkuchen

Alle teilnehmenden Blogger wurden außerdem gebeten, ein paar Fragen zu beantworten. Meine Antworten findet ihr hier:

Auf dem Markt, direkt vom Bauern oder im Supermarkt – Wo kaufst du deine Lebensmittel am liebsten ein?
Natürlich kaufen wir auch viel im Supermarkt ein, aber ich bin einfach eine kleine Öko-Tante und lüge nicht, wenn ich sage, dass ich viel direkt vom Bauern in der Bio-Kiste geliefert bekomme oder seit kurzem auch in einem neu entdeckten Hofladen einkaufe. Mir ist Regionalität und Natürlichkeit sehr wichtig bei den Lebensmitteln, die ich verarbeite. So bin ich auch schon aufgewachsen – wenn der Gesundheits-Öko-Trend also eines Tages wieder in die andere Richtung umschlagen soll, werde ich trotzdem weiterhin mein regionales Bio-Dinkel-Mehl kaufen.

Fremde Kulturen, fremde Küchen – Wo und wie begibst du dich am liebsten auf kulinarische Entdeckungsreise? 
Mich zieht es in anderen Ländern oder Städten immer in Supermärkte oder auf die Wochenmärkte. Fast immer sehne ich mir dann eine Ferienwohnung mit Küche (und unsere genussaffinsten Freunde) herbei, wenn wir im Hotel urlauben. Ich würde einfach am liebsten alles einpacken und zuhause bei einer Flasche Wein mit meinen Lieben ein Festmahl kochen. Mittlerweile landen im Koffer keine Klamotten, Handtaschen oder Schuhe mehr – der halbe Koffer ist gefüllt mit kulinarischer Beute.

 

Schokoladenkuchen

Nach Rezept oder einfach drauf los? Wie kochst du am liebsten?
Ich halte mich nur sehr selten genau an das Rezept. Wenn ich so darüber nachdenke, backe ich tatsächlich nur Hefeteig genau nach Anleitung. Bei allem anderen lasse ich mich eher vom Bild zu einer Eigenkreation inspirieren. Das geht manchmal sehr gut und manchmal völlig in die Hose. Aber probieren geht ja bekanntlich über studieren, nicht wahr?

Manche Tage laufen einfach nicht gut – welches Gericht macht dich nach einem miesen Tag wieder glücklich?
Ha! Der Leser, der das nicht wusste, schaut eindeutig zu selten hier vorbei: Spaghetti Bolognese. Immer und Immer wieder. Never ending Love Story! Aber bitte stundelang geköchelt mit dick frisch geriebenem Parmesan drüber…

Saftiger Schokoladenkuchen

Schaut auch mal bei Veras Beitrag zur Parade vorbei, ihre Mini Tartes Tropézienne sehen fantastisch aus. Oder bei Connys Eggs Florentine – bitte ein Mal hierher, ihr zwei Hübschen! Morgen ist übrigens Denise von Foodlovin an der Reihe. Ich bin schon gespannt, was es bei ihr gibt.

Habt es schön!
Nadine

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Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Lurpak. Vielen Dank!

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23 Kommentare

  • antworten rehlein backt 31. März 2015 at 17:25

    Zack, Rezept gespeichert!

  • antworten Sarah 31. März 2015 at 18:26

    So simpel, aber sooo lecker! Dieser Schokokuchen macht bestimmt jede doofe Laune wieder gut 🙂

  • antworten Anonym 1. April 2015 at 1:21

    Was ist denn sehr gute Schokolade?

    • antworten Nadine 1. April 2015 at 7:24

      Das ist dir überlassen 🙂 Am besten nimmst du deine Lieblingsschokolade. Keine Billig-Kuvertüre oder -schokolade, die pur schon nicht besonders gut schmeckt. Grüße, Nadine

  • antworten Sabine/Dino-Bären 1. April 2015 at 6:16

    Liebe Nadine,
    dein Rezept muß ich nachbacken, Schokokuchen mögen wir alle, am liebsten noch mit frischer Schlagsahne – mhmmmm!
    LG Sabine
    PS: Die Werbung kannte ich nicht.

    • antworten Nadine 1. April 2015 at 7:28

      Ich bin ja ein kleines Werbungs-Kind, arbeite selbst teilweise für Werbeagenturen… Und für mich ist das die beste Art, Werbung zu machen. Wenn ich sofort Lust habe, aufzuspringen und in die Küche zu laufen – super! Wenn das Produkt dann auch noch hält, was die Werbung verspricht – perfekt!

  • antworten Consti von dreieckchen.de 1. April 2015 at 6:39

    Da läuft einem allein schon bei den Zutaten-Bildern das Wasser im Mund zusammen 🙂 Welche Schokolade empfiehlst du denn zum Backen? Ich mag die 70% von Aldi Süd ganz gern. Und Spaghetti Bolognese ist für mich definitiv auch ein "Zuhause-Gefühl-mit-Gute-Laune-Garantie"

    • antworten Nadine 1. April 2015 at 7:27

      Ich nutze am liebsten Valrhona oder Kuvertüre meiner Schokoladenfreundin (http://www.chocolate-valley.net/) – die 70%-Schokolade ist mir persönlich ein bisschen zu herb… Aber wenn jeder zum Backen seine eigene Lieblingsschokolade benutzt, wird der Kuchen garantiert toll 🙂

    • antworten Consti von dreieckchen.de 1. April 2015 at 11:46

      Ich denke auch! Jeder sollte eine Schokoladenfreundin haben 🙂 Von Sandra mag ich besonders die heiße Schoggi, haaach.

  • antworten Diana Vrdrm 1. April 2015 at 8:23

    Oh mein Gott der sieht ja hammer aus 😀 !

  • antworten scrapkat 1. April 2015 at 11:11

    Jummie! Danke für´s Reezpt!
    Gruß scrapkat

  • antworten Anonym 1. April 2015 at 15:11

    Den backe ich an Ostern für meinen Freund. Der liebt Schokolade! Danke, liebe Nadine!

  • antworten dagmar0815 1. April 2015 at 15:38

    Wow, welch eine Verführung…….

  • antworten Anonym 2. April 2015 at 13:10

    diesen Kuchen habe ich bei einer anderen Bloggerin gesehen, würde es lieber verlinken

    Ist schon unfair

    • antworten Nadine 2. April 2015 at 16:23

      Sag mir doch bitte, bei welcher Bloggerin du den Kuchen gesehen hast – das Rezept ist mein eigenes und ich nutze es seit einer halben Ewigkeit. In abgewandelten Formen habe ich es auch schon verbloggt. Seit dem Jahr 2012 wohlbemerkt. Die einzige Bloggerin, die ich kopiert habe, bin ich ggf. also selbst. Und damit kann ich leben… 😉

      Liebe Grüße, Nadine

  • antworten Tonkabohne Sabine 3. April 2015 at 5:16

    Liebe Nadine,
    Ein Traum von einem Kuchen 🙂
    Die Butter kenne ich auch, sehr köstlich.
    Man bekommt sie leider nicht überall.
    Danke für Dein feines Rezept,
    Sabine

  • antworten Anonym 3. April 2015 at 16:18

    Liebe Nadine,
    das hört sich richtig lecker an und wäre ideal für Ostersonntag. Die Butter kenne ich persönlich noch nicht und ehrlich gesagt habe ich diese auch noch nicht bei uns im Kühlregal gesehen. Wo kaufst Du diese immer ein? Viele Grüße Nadine

  • antworten Tulpentag 4. April 2015 at 7:57

    Der sieht so lecker aus, dass ich ihn direkt mal auf meine Food-Pinterest-Wand gepinnt habe 🙂
    Kompliment auch für deine Fotos!
    Lieben Gruß

  • antworten Tammy 5. April 2015 at 22:35

    Und Zack landete der Kuchen auf meiner nachbackliste ☺️!

  • antworten Anonym 17. April 2015 at 19:08

    Hallo, möchte den kuchen unbedingt nschbscken, sber wieviel Mehl mus ich denn nehmen?

    • antworten Nadine 18. April 2015 at 4:41

      Na so viel wie in der Zutatenliste steht: einen gehäuften Esslöffel Mehl 🙂

      Viel Freude beim Nachbacken!

  • antworten Andrea 20. April 2015 at 6:20

    Hi,
    ich bin gerade durch Zufall über deinen Blog gestolpert und bin ganz begeistert!! Mal ganz abgesehen davon, dass mich so ein richtig guter Schokokuchen immer in Begeisterung versetzt finde ich auch deine Fotos richtig, richtig schön! Ein tolles Portfolio hast du da! 🙂
    Liebe Grüße aus Österreich
    Andrea
    Wonderful and Marvelous

  • antworten DeevsDachboden 16. September 2015 at 13:27

    das sieht gerade zu fantastisch aus!

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