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Tomatenliebelei – Von der Aussaat bis zur Ernte. Teil 1: Tomaten aussäen

10. März 2017

Tomaten aussäen: Was brauche ich, was muss ich beachten und wann lege ich los?

Ein bisschen mehr als zwei Jahre ist es her, dass ich zum ersten Mal kleine Tomatensamen in Anzuchterde gesteckt habe und die leise Hoffnung hegte, ich könnte im Sommer ein paar Tomaten ernten. Auch, wenn mir das vielleicht jetzt nach dem letzten Sommer voller Gartenliebelei-Posts niemand mehr so recht glauben mag, aber bevor wir unseren Garten 2015 übernommen haben, war mein Daumen ziemlich rabenschwarz. Ich hatte keine Ahnung vom gärtnern, aber dafür umso mehr Lust drauf und an Ehrgeiz fehlte es mir auch nicht. Jungpflanzen kaufen und einpflanzen? Nö! Ich steige gleich beim Saatgut ein. Und nachdem ich mich sorgfältig in die Materie eingelesen, meinen Opa ausgefragt und es schließlich ausprobiert habe, wurde ich im Sommer tatsächlich mit einer riesigen Ernte überrascht und belohnt.

Das Wissen, das ich nun in den letzten beiden Jahren zur Tomatenanzucht gesammelt habe, möchte ich in diesem Jahr gerne in einer großen Serie weitergeben. Den ganzen Frühling und Sommer über zeige ich euch Schritt für Schritt von der Aussaat bis zur Ernte was ihr beachten müsst. Seid ihr dabei?

Tomaten aussäen

Dieses Gefühl, eine Tomate vom Strauch zu pflücken, der aus einem kleinen Samenkorn gewachsen ist, ist einfach großartig. Stolz und auch ein bisschen Ehrfurcht, vermischt mit wachsendem Respekt vor Nahrungsmitteln. Wer ein Mal selbst ein Pflänzchen aufgezogen, es gehegt und gepflegt hat, gesehen hat, wie viel Arbeit und Liebe in jeder einzelnen Pflanze steckt, wer gefühlte Ewigkeiten darauf wartet, dass die erste Tomate rot wird, der bekommt einfach ein anderes Gefühl für das, was auf dem Teller landet.

Dass diese Tomaten natürlich auch am allerbesten schmecken, brauche ich wahrscheinlich niemandem zu sagen. Für den Anbau braucht ihr übrigens keinen Garten, ein kleiner Balkon, der ein wenig bis viel Sonne abbekommt, reicht völlig. Einen grünen Daumen braucht ihr auch nicht – ich erkläre euch nach und nach bis ins kleinste Detail alles, was ihr wissen müsst. Los geht´s heute mit der Aussaat.

Tomaten aussäen

Tomaten aussäen: Das braucht ihr

Aussaatgefäße
Ich benutze für meine Aussaat immer solche Anzuchttöpfe (Partnerlink). Denen sieht man an, ob sie trocken oder noch leicht feucht sind. Die Wurzeln können durch das Material durchwurzeln und es ist wasserdurchlässig. Das ist besonders wichtig, da die Erde zwar feucht gehalten werden muss, aber die Wurzeln nicht triefend nass sein wollen. Zuguterletzt mag ich auch einfach, wie sie aussehen. Ich achte außerdem darauf, dass die Anzuchttöpfe torffrei sind.

Selbstverständlich kann man für die Aussaat jedes Gefäß nehmen, wenn man dafür sorgt, dass das Wasser ablaufen kann. Zum Nulltarif kann man die Pflänzchen zum Beispiel in Eier-Kartons aussäen, man kann Löcher in die Böden von Joghurtbechern stechen oder aus Zeitungspapier nach der Anleitung vom Gartenfräulein selbst Anzuchtgefäße basteln.

Anzuchterde
Für die Aussaat sollte man immer spezielle, nährstoffarme Anzuchterde (Partnerlink) benutzen. Normale Blumenerde ist zu stark gedüngt, die würde die zarten Wurzeln der Keimlinge verbrennen.

Saatgut
Jetzt wird es interessant. Der Grund, warum ich meine eigenen Tomaten ziehe, ist vor allem die enorme Sortenvielfalt, die sich mir bietet. Wer auf Jungpflanzen aus dem Gartencenter zurückgreift, ist auf die wenigen Sorten beschränkt, die angeboten werden. Ich möchte aber im Laufe der Jahre eine bunte Vielfalt ansammeln und vor allem auch alten Sorten, die kaum einer noch kennt, einen Platz in meinem Garten bieten.

Überlegt für die Sortenauswahl am besten mal, welchen Platz ihr euren Pflanzen später bieten könnt und orientiert euch daran beim Saatgutkauf. Es gibt zum Beispiel auch spezielle, platzsparende Buschtomaten, die gut für den Anbau im Kübel geeignet sind. Für den Balkon würde ich eher darauf achten, besonders ertragreiche Sorten zu ziehen – wer genug Platz hat, kann experimentierfreudig sein und viele Sorten ausprobieren.

Euer Saatgut könnt ihr entweder im Gartencenter oder auf Märkten kaufen oder eben im Internet bestellen – die Sortenvielfalt ist riesig und wer etwas besonderes sucht, wird hier eher fündig. Schaut zum Beispiel mal bei Tomaten und anderes vorbei. Wenn ihr ein Mal Saatgut bestellt habt, könnt ihr aus den Früchten für die Folgejahre jeweils neues Saatgut gewinnen. Aber vorsicht bei Hybridsorten (erkennt man am F1 auf der Packung), veredelten Pflanzen aus dem Gartencenter oder Tomaten aus dem Supermarkt. Da das Saatgut hier manipuliert und gekreuzt wurde, ist es nicht mehr zuverlässig. Es wäre ziemlich ärgerlich, wenn man sich den ganzen Sommer um seine gezogenen Pflänzchen kümmert und dann kommt etwas ganz anderes raus, als gedacht. Also lieber ein Mal in vernünftiges, samenechtes Saatgut investieren – am Ende der Serie erkläre ich euch dann das mit der Saatgutgewinnung aus den reifen Früchten. Übriges Saatgut hebt ihr einfach gut verschlossen an einem trockenem, kühlem Ort für´s nächste Jahr auf oder tauscht es mit anderen Tomatenfreunden.

Wassersprüher
Um die Keimlinge gleichmäßig feucht zu halten, benutze ich am Anfang einen Wassersprüher (Partnerlink). Beim Gießen werden sonst evtl. die zarten Körnchen weggespült. Wenn sie dann am Rand landen, können sie nicht gut wachsen, weil sie nicht genügend Halt in der Erde finden.

Zimmergewächshaus
Mittlerweile haben wir drei Zimmergewächshäuser – Tendenz steigend. Auch, wenn ich auf den Fotos dieses weiße Gewächshaus (Partnerlink) zeige, nutze ich für die Anzucht eigentlich dieses hier (Partnerlink) mit lüftbarer Abdeckhaube. Da Tomaten es für die Keimung kuschlig warm und feucht haben wollen, bietet es perfekte Sauna-Atmosphäre. Ein Mal am Tag solltet ihr die Abdeckhaube abnehmen und das Gewächshaus lüften, sonst könnten die Töpfe anfangen, zu schimmeln.

Bevor ihr auf die Gewächshaus-Atmosphäre ganz verzichtet, stülpt bitte eine Plastiktüte über eure Töpfchen – das hat den selben Effekt. Auch hier bitte das Lüften nicht vergessen.

Wenn sich die ersten Blättchen zeigen, ziehen die Töpfe bei mir dann wieder ins weiße Gewächshaus – einfach weil es hübscher aussieht und die Pflänzchen es dann nicht mehr ganz so warm brauchen. Man kann dann auch einfach die Abdeckhaube vom Gewächshaus nehmen.

Pflanzenschilder
Ganz wichtig: ihr müsst eure Anzuchttöpfe auf jeden Fall beschriften, wenn ihr mehrere Sorten aussät – ich garantiere euch, ihr kommt sonst durcheinander, weil die Pflanzen alle gleich aussehen. Wir haben dafür kleine Holzlöffelchen benutzt, die der Liebste mit Bleistift beschriftet hat. Der Bleistift verläuft nicht, wenn das Holz beim Gießen nass wird und auch die spätere Sonneneinstrahlung macht ihm nichts aus. Solche Holzlöffelchen bekommt ihr zum Beispiel bei Casa di Falcone. Ihr könnt aber zum Beispiel auch einen Joghurtbecher in Streifen schneiden und diese mit wasserfestem Stift beschriften oder kleine Spieße mit beschrifteten Fähnchen basteln.

Für später: Pflanztöpfe
Nach einer Weile werden die kleinen Pflänzchen in solche Pflanztöpfe (Partnerlink) gepflanzt. Ich schreibe das jetzt schon für euch auf, damit ihr ggf. schon mal anfangen könnt, gebrauchte Töpfe (zum Beispiel von Frühlingsblühern) aufzuheben und zu sammeln. Ich nutze Töpfe mit etwa neun bis zwölf Zentimeter Durchmesser.

Tomaten aussäen

Tomaten aussäen

Tomaten aussäen: So funktioniert´s

Der beste Zeitpunkt für die Aussaat ist zwischen Mitte Februar und Mitte März. Die Tomaten brauchen eine ganze Weile und viel Sonne, um reife Früchte zu produzieren und der deutsche Sommer reicht erfahrungsgemäß nicht aus, später gesäte Tomaten noch reifen zu lassen. Jetzt aktuell ist also der perfekte Zeitpunkt, loszulegen. Denkt gar nicht viel drüber nach, besorgt euch einfach zum Beispiel im Gartencenter, was ihr braucht und legt los.

1. Die Anzuchttöpfe bis etwa einen Zentimeter unter den Rand mit Anzuchterde befüllen, die Erde mit einem Löffel oder einem Glas fest drücken und die Oberfläche mit dem Wassersprüher anfeuchten.

2. Nun bis zu vier Samenkörner mit etwas Abstand zueinander und zum Rand auf die Erde legen, hauchdünn mit Erde bedecken, noch mal festdrücken und wieder ordentlich anfeuchten. Es ist wirklich wichtig, dass die Körner nur mit wenig Erde bedeckt werden, da sie Lichtkeimer sind und, wie der Name schon sagt, Licht brauchen, um keimen zu können. Wer sich das Vereinzeln später sparen möchte, legt jeweils nur einen Samen in einen Anzuchttopf.

3. Nun kommen die Pflanzenschilder in die Anzuchttöpfe, diese ins Zimmergewächshaus und selbiges an einen hellen, warmen Ort. Fensterbänke, die nach Osten, Süden oder Westen ausgerichtet sind, eignen sich am besten. Bei etwa 18 bis 25 Grad und bei Tageslicht fühlen sich die frisch gesäten Tomaten am wohlsten und man sollte zwei Mal am Tag kontrollieren, ob die Erde noch leicht feucht ist. Wenn der keimende Samen ein mal austrocknet, stirbt die Pflanze.

Jetzt dauert es je nach Sorte ein paar Tage oder ein bis zwei Wochen und die ersten Keimblättchen zeigen sich – dann hat man den schwierigsten Teil eigentlich schon hinter sich.

Tomaten aussäen

Tomaten aussäen

In diesem Jahr habe ich folgende Sorten ausgesät:

Cocktailtomate Cerise in rot und gelb
Die Cerise habe ich 2015 in rot und gelb im Online-Shop von Dreschflegel bestellt und baue sie nun zum dritten Mal an. Die Pflanzen sind ziemlich starkwüchsig, müssen also später hoch angebunden werden. Tomaten mögen im Allgemeinen kein Wasser auf den Blättern und können dadurch krank werden – diese Sorte ist allerdings sehr gut für den Anbau im Freien (ohne Dach) geeignet. Selbst im regenreichen Sommer 2016 sind meine Pflanzen nicht krank geworden und haben eine Menge Tomaten produziert.

Tigerella
Die Tigerella (Partnerlink) baue ich in diesem Jahr zum ersten Mal an – sie ist es eine alt-bewährte, wüchsige, für Kübel und Freiland geeignete Sorte mit mittelgroßen, rot-gelb gestreiften Früchten.

Paprikaförmige Fleischtomate
Die Paprikaförmige Fleischtomate baue ich nun auch schon zum dritten Mal an. Sie bekommt wenige, dafür große, rote Früchte, die an die Ochsenherz-Tomate erinnern. Diese Sorte wird nicht allzu hoch, muss aber trotzdem angebunden werden, damit sie die schweren Früchte tragen kann und ist besonders freilandgeeignet.

Fleischtomate Ananas
An der Fleischtomate Ananas (Partnerlink) versuche ich mich in diesem Jahr auch zum ersten Mal. Sie benötigt einen geschützen Standort und kommt daher bei mir wahrscheinlich in einen Kübel auf die Terrasse, wird etwa zwei Meter hoch und bekommt wenige, aber große, säurearme Früchte.

Goldene Königin
Die Goldene Königin (Partnerlink) ist, wie der Name schon sagt, eine gelbe Tomate. Es handelt sich um eine alte, sehr ertragreiche Sorte, die nur etwa 120 cm hoch wird und mittelgroße, sehr aromatische Früchte trägt.

Benarys Gartenfreude
Die Obsttomate Benarys Gartenfreude (Partnerlink) ist etwa kirschgroß und wächst in sehr ertragreichen, langen Trauben. Auch diese Sorte baue ich in diesem Jahr zum ersten Mal an.

Die Sorten Tigerella, Fleischtomate Ananas, Goldene Königin und Benarys Gartenfreude habe ich gestern auch im Gartencenter gesehen. Vielleicht habt ihr da Glück!

Von der Aussaat bis zur Ernte: Schritt für Schritt lernen, Tomaten für den Garten oder den Balkon selbst zu ziehen

Jetzt bin ich gespannt, ob ihr Lust habt, dabei zu sein und im Sommer eure eigenen Tomaten zu ernten! Ihr habt noch gut zehn Tage Zeit (in der Zwischenzeit gibt es zwei Wochenenden), euch alles zu besorgen, was ihr für die Aussaat braucht und müsst dann einfach nur loslegen und in regelmäßigen Abständen hier vorbeischauen und lesen, wie es weitergeht.

Ich würde mich außerdem wahnsinnig freuen, wenn ihr das obere Bild fleißig auf Pinterest pinnt und wenn ihr mir (und den anderen, die mitmachen) auf Instagram unter #tomatenliebelei eure Fortschritte zeigt. Ich habe mir nämlich überlegt, dass es doch schon wäre, am Ende des Sommers dann eine kleine Saatgut-Tauschbörse zu veranstalten, oder? Und da wären wir über Instagram direkt miteinander vernetzt und könnten sehen, was die jeweils anderen angebaut haben. Seid ihr dabei?

 

Traut euch! Auf los, geht´s los!

Klickt einfach auf das jeweilige Produkt, wenn ihr es bestellen möchtet. Diese und die mit Partnerlink gekennzeichneten Links im Post sind Partnerlinks. Wenn ihr darüber einkauft, zahlt Amazon mir eine kleine Provision. Ihr bezahlt in diesem Fall aber selbstverständlich nicht mehr – ihr unterstützt mich allerdings dadurch bei meiner Arbeit an diesem Blog. Lieben Dank für eure Wertschätzung!

Habt es schön!
Nadine

Tomatenliebelei – Von der Aussaat bis zur Ernte. Teil 2: Tomaten pikieren und umtopfen

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37 Kommentare

  • antworten Maxi 10. März 2017 at 9:45

    Liebe Nadine,

    ähnlich wie du bin ich durch das neugewonnene Eigenheim zum Gärtnern gekommen. Mit Hilfe meines Opa´s habe ich in den ersten Jahren einige Erfolge ernten können.
    Im letzten Jahr hab ich noch fertige Pflanzen im Gartencenter gekauft, dieses Jahr will ich alles selbst sähen.
    Deinen Post finde ich super, besonders den Tip WO du deine Saamen beziehst. In dem überangebot an Samenherstellern war ich etwas überfragt und bin froh nun deinen guten Tip gelesen zu haben. Bei Dreschflegel Saatgutversand habe ich soeben bestellt und freue mich auf mein Tomatenprojekt 2017.
    Dir wünsche ich viel Erfolg und Spaß beim Gärtnern…

    Grüne Grüße
    Maxi

    • antworten Dreierlei Liebelei 11. März 2017 at 7:07

      Liebe Maxi, das Saatgut von Dreschflegel ist super – bei mir hat jedes Korn zuverlässig gekeimt. Ich wünsch dir ganz viel Freude beim Anbau 🙂

  • antworten Anja 10. März 2017 at 10:25

    wow man! so ein toller Post! Den hab ich sofort verschlungen! Der ist sogar was für Garten- und Tomatenprofis wie mein Papa, dem ich den unbedingt schicken muss. 🙂 Und danke für den Link zu dem Wassersprüher!!! So einen hab ich schon EWIG gesucht. Bei Pflanzenkölle hatten sie immer nur welche aus Kunststoff.

    ich bin gespannt wie es weiter geht!
    *liebe Grüße
    Anja

    • antworten Dreierlei Liebelei 11. März 2017 at 7:08

      Liebe Anja, du bist ja selbst Profi – da freuen mich deine Worte umso mehr 🙂 Lieben Dank!

  • antworten Martina 10. März 2017 at 13:11

    So wie es bei Dir jetzt aussieht, sieht es immer bei meiner Nachbarin aus. Sie säht und pflanzt verschiedene Tomatensorten, wenn die dann ein paar cm groß sind verschenkt sie die an Freunde und an mich. Dann muss ich die kleinen Pflänzchen nur noch einpflanzen und bald kann meine Tochter ernten. Und wenn die Nachbarn im Sommer im Urlaub sind können wir direkt bei ihnen im Garten ernten, noch besser für mich weil ich Gartenarbeit ja nicht so liebe wie du!
    Ich wünsche dir einen schönen grünen Daumen für die Tomatenzucht! Viel Spaß!
    Martina

    • antworten Dreierlei Liebelei 11. März 2017 at 7:09

      Liebe Martina, das ist ja ein toller Luxus! Vielleicht sollte ich auch eine Tomaten-verschenkende Nachbarin und Freundin werden 🙂

  • antworten Katharina 10. März 2017 at 13:46

    woooooow, vielen Dank! Ich hab sowas von Lust deine Links anzuklicken und alles nachzumachen. Danke für die vielen Infos und die wunderschönen Bilder. Ich freue mich schon jetzt auf all die folgenden Postings!!! danke und liebe grüße Katharina

  • antworten Ines 10. März 2017 at 14:39

    Wunderbarer Post. Ich werde gleich mal meine Mäuse anziehen und ins Gartencenter düsen. Mich hat es gepackt 😉
    Liebe Grüße

    • antworten Dreierlei Liebelei 11. März 2017 at 7:11

      Toll! Gerade auch Kindern den Wert von Nahrungsmitteln zu vermitteln, ist so wichtig! Ich freu mich sehr, dass ich dich inspirieren konnte 🙂

  • antworten Nora 10. März 2017 at 15:48

    Im letzten Jahr hatte ich zum ersten Mal Tomaten, auf unserem Nordbalkon mit etwa 2 Stunden Sonne im Juli. Die Ernte war nicht super ertragreich, aber ca. 30 kleine, schmackhafte Kirschtomaten konnte ich schon ernten. Da ist man dann schon stolz 😉 Dieses Jahr teste ich aus, ob es auf der Südfensterbank besser geht.
    Danke für deinen motivierenden Post, obwohl ich keinen richtigen Garten habe, lese ich deine Berichte immer super gern!

    • antworten Dreierlei Liebelei 11. März 2017 at 7:11

      Das freut mich natürlich ganz besonders 🙂 Und was nicht ist, kann ja auch noch werden!

  • antworten Maike Karen 10. März 2017 at 19:19

    schon bei deiner war mir klar, da mach ich mit! kannst du mir (uns) als tipp geben, aus wieviel samen, wieviel pflanzen geworden sind? ein paar zum verschenken, kann man ja zusätzlich ziehen…
    sonnige grüße maike karen

    • antworten Dreierlei Liebelei 11. März 2017 at 7:14

      Im Normalfall wird aus einem Korn eine Pflanze. Es kann aber immer sein, dass die Keimung nicht funktioniert. Gutes Saatgut kaufen, ist aber der erste Schritt zum Erfolg 🙂 Saatgut ist ja nicht soo teuer, man hat also die Möglichkeit, mehr Körner auszusäen, als man braucht und die ggf. überschüssigen Pflanzen dann zu verschenken. So mach ich das!

  • antworten Julia Sattler 11. März 2017 at 17:52

    Uii da hab ich ja wieder einmal einen wunderbaren Blog gefunden *freu*
    Bei uns in Österreich gibt’s die sogenannte Arche Noah, die tolles Saatgut von ausgestorben geglaubten Gemüsesorten anbieten. Ich bin noch am überlegen ob ich die Tomatenkinder während meines Urlaubs im April schon alleine lassen kann oder ob sie mir die Bude auf den Kopf stellen während ich weg bin ? Vielen Dank jedenfalls für den schönen Beitrag!
    Alles Liebe, Julia
    PS: hast du die Schildchen selbst geschrieben? Wo lernt man denn so schön zu schreiben? ?

    • antworten Dreierlei Liebelei 13. März 2017 at 6:55

      Liebe Julia, wir haben im letzten Jahr für die Chilis meines Schwagers gesorgt, als er auf Geschäftsreise war. Vielleicht gibt es ein Familienmitglied oder eine Freundin, zu der du die Kleinen bringen kannst, während ihr weg seid? Die Holzspatel hat mein Mann beschriftet, er kann das eigentlich schon, seit ich ihn kenne 🙂

  • antworten Raspberrysue 12. März 2017 at 9:29

    Hallo liebe Nadine,
    deine Tipps kommen genau richtig, vielen Dank dafür! Ich habe seit letztem Jahr auch so richtig feuer gefangen für’s Gärtnern. Wir haben zwar nur einen Balkon, dafür ist der richtig groß und für mich als Anfängerin genug. Ich plane jedenfalls eine ganze Menge. Gurken und Kohlrabi haben schon gekeimt, die Tomaten leider gar nicht. Daher mache ich heute noch einmal einen neuen Versuch mit deinen Tipps. Ich freue mich auf mehr Gartencontent und bin auf Insta ganz sicher mit dabei :)). Achja, sag deinem Michi, ich habe auf Insta auch das Frühbeet sehr bewundert. So was werde ich nächstes Jahr auch in Auftrag geben, hihi! Liebste Grüße und einen schönen Sonntag, Carina

    • antworten Dreierlei Liebelei 13. März 2017 at 6:56

      Liebe Carina, ich bin auch ganz verknallt in unser Frühbeet – da drin hat´s auch schon ordentlich gekeimt, den Pflanzen scheint es also auch zu gefallen 🙂 Ich freu mich sehr, dass du dabei bist!

  • antworten Kathrin 15. März 2017 at 21:15

    Liebe Nadine, die Aussaat in Kokosquelltabs funktioniert eigentlich viel einfacher als in diesen Anzuchttöpfchen, die vielfach einen hohen Torfanteil aufweisen.

    lg kathrin

    • antworten Dreierlei Liebelei 16. März 2017 at 8:15

      Liebe Kathrin, danke für den Torf-Hinweis – das war etwas, das ich vergessen hatte, zu schreiben, da es für mich klar war 🙂 Beim Link zu Amazon hatte ich nicht darauf geachtet. Also, lieben Dank! Ich habe den Link nun ausgetauscht und den Hinweis ergänzt. Ich glaube, ich habe mich vor drei Jahren, als ich mit der Aussaat anfing, gegen die Kokos-Quelltabs entschieden, da sie mir für die Massen, die ich anziehe, zu teuer waren. Ich bin mir aber nicht mehr ganz sicher. Aber klar, das funktioniert sicher auch sehr gut.

  • antworten sveniborn 15. März 2017 at 21:53

    Liebe Nadine,
    ich möchte dieser Jahr auch anfangen mit dem Gärtnern. Nach dem Lesen Deines Beitrags bin ich grade voller Tatendrang und möchte am liebsten sofort loslegen. Ich glaube meine kleine Tochter hätte auch viel Freude daran. Wir haben nur ein Problem: Wir haben einen winzigen kleinen Balkon, der überdacht ist. Das Dach ist ja schon mal gut für Tomaten. Es ist auch hell, aber sonnig ist es leider nicht so richtig. Die Tomaten werden nicht den ganzen Tag in der Sonne stehen können. Meinst Du, dass es dann überhaupt Sinn macht?
    Liebe Grüße Svenja

    • antworten Dreierlei Liebelei 16. März 2017 at 8:16

      Liebe Svenja, ich freu mich sehr, dass ich dich motivieren konnte – solange es hell ist, funktioniert es sicher trotzdem 🙂 Probier es einfach aus!

  • antworten Babette Cabrera-Krügel 21. März 2017 at 7:07

    Lieber Nadine, wir möchten es dieses Jahr auch mit der Aussaat probieren und haben deinen Beitrag gelesen. Deine Beschreibung ist wirklich toll, vielen Dank dafür. Nun bin ich ganz gespannt auf die Fortsetzung! Wann dürfen wir denn mit Teil 2 rechnen? Viele Grüße, Babette

  • antworten Tomatenliebelei – Von der Aussaat bis zur Ernte. Teil 2: Tomaten pikieren und umtopfen 21. März 2017 at 7:48

    […] Tomatenliebelei – Von der Aussaat bis zur Ernte. Teil 1: Tomaten aussäen […]

  • antworten Veronika 21. März 2017 at 10:22

    Hallo Nadine,
    der Link für die Anleitung vom Gartenfräulein mit der Bastelanleitung für Anzuchttöpfchen ist super! Mit den Quelltabs bin ich bisher irgendwie nicht so gut zurecht gekommen. Am Wochenende hab ich die Töpfchen schnell aus Zeitungspapier gebastelt und mit Aussaaterde gefüllt. Die Zucchini und Squashies (eigentlich Gem Squash oder Edelsteinkürbis -> gibt es hier noch jemanden, der diese Kürbisse anbaut?) gedeihen prächtig!
    Liebe Grüße, Veronika

  • antworten Talisa_ezeteradesign 26. März 2017 at 11:31

    Liebe Nadine,

    ich hätte doch noch mal eine Frage: und zwar habe ich nun erfolgreich Tomaten und Zucchini ausgesät, alles keimt fleißig vor sich hin. Nun bin ich mir bei den Tomaten allerdings etwas unsicher, da sie bisher (Tag 7, erste Keimlinge waren schon nach Tag 3 sichtbar) nur die zwei zarten Keimblätter haben.
    Mein Gewächshaus war à la DIY: ich habe Eierkartons verwendet und sie in Gefrierbeutel gepackt, zwei mal am Tag länger gelüftet, um Schimmel zu vermeiden, und immer regelmäßig befeuchtet. Bleiben die Keimlinge solange im „Gewächshaus“, bis eben das zweite richtige Blattpaar wächst, das du in Teil 2 beschrieben hast?

    Danke dir und liebe Grüße
    Talisa

    • antworten Dreierlei Liebelei 27. März 2017 at 10:36

      Liebe Talisa, du kannst sie natürlich auch jetzt schon pikieren und umtopfen 🙂

  • antworten Garten Fräulein 26. März 2017 at 18:23

    Ach sieht das schön aus! Ich hab diese Woche auch nochmal ganz viel vorgezogen. Dieses Jahr möchte ich unbedingt Bohnen und Erbsen am Gartenhaus entlang ranken lassen. Immer mal wieder was Neues 🙂
    Mein Fensterbrett ist nun voll mit kleinen Töpfchen und ich schau jeden Tag, was so sprießt. Das macht einfach so viel Freude!
    Liebe Grüße und danke für den Hinweis zu meinem Blogbeitrag!
    Silvia

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  • antworten Monika Schar 20. Mai 2017 at 21:23

    Hallo Nadine,

    genau so wie du es angefangen hast habe ich es ebenso vor ein paar Jahren auch gemacht, bis auf dieses Jahr…diesmal habe ich zwar wie gewohnt aus meinen Samen kleine Pflänzchen wachsen zu lassen, aber ich hatte eine ganz super gut schmeckende Mini Tomate zum Essen gekauft gehabt und dachte wenn ich die Nachziehen kann…wie lecker. Da ich aber nun nicht groß warten wollte habe ich einfach eine ca. 1 cm dicke Scheibe aus der Mitte geschnitten und so wie sie war in Anzucht Erde gestopft. Nach ca. 10 Tagen waren die ersten Blätter da. Unglaublich die gesamten Kernchen sind mit einer gut auseinander zu machender Wurzel inzwischen draußen am wachsen. Wenn sie nun nur halb so gut werden, kann ich nur jedem empfehlen es so einmal zu versuchen. Schön feucht halten solange sie alle zusammen hocken. Sieht aus wie ein kleiner Blumenstrauß, sie scheinen sich von dem Rest der Tomate zu ernähren. Viel Erfolg.

    • antworten Dreierlei Liebelei 22. Mai 2017 at 7:58

      Liebe Monika, dass das ganz wunderbar funktioniert, merke ich gerade in meinem Tomatenbeet. Da sprießen wie verrückt kleine Pflänzchen raus, wo im letzten Jahr Tomaten heruntergefallen sind 😉

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