Selbermachen Wohnen

Unser neues Zuhause {Meine Tipps für´s Renovieren}

5. Februar 2015

Ich bin ehrlich, ich hatte so gaaaaar keine Lust auf´s Renovieren. Ich wollte zwar den Vorher-Zustand unserer neuen Wohnung schnellstmöglich loswerden, aber auf´s Streichen, Boden verlegen, Küche aufbauen usw. hatte ich nur mittelmäßig Lust. Handwerker zu engagieren stand budgettechnisch nicht ansatzweise zur Debatte, selbermachen war die Devise. Wirklich Ahnung hatten wir von alldem eigentlich auch nicht – also wurden der nette Mitarbeiter im Baumarkt und Google unsere besten Freunde. Außerdem hatten wir Hilfe von den besten Freunden und Familienmitgliedern, die man sich vorstellen kann. Am Ende ist alles gut geworden, wir konnten mehr als pünktlich einziehen und sind mit dem Ergebnis sehr happy! Deshalb habe ich euch heute ein paar Tipps aufgeschrieben, wie wir die Renovierung ohne Dramen hinbekommen haben. Willkürlich einfach heruntergeschrieben, was mir einfiel…

Einen Plan machen, aber nicht stressen lassen!
Wir hatten ehrlich gesagt einen straffen Zeitplan. Es waren ziemlich genau vier Wochen Zeit, um in der neuen Wohnung überall neue Böden zu verlegen, die Decken abzuwaschen, zu grundieren und zu lackieren, die Wände zu streichen, die Küche neu zu verputzen, die Küchenfliesen herauszureißen, neu zu fliesen, die neue Küche zu kaufen, aufzubauen und zwischendurch noch Kisten zu packen und ein bisschen zu arbeiten. Wir hatten wie gesagt viele Helfer, die sich von Anfang an selbst anboten, also stellte ich eine Excel-Liste auf, was wann zu erledigen war und wer dabei helfen konnte. Es macht ja keinen Sinn, am ersten Tag sämtliche Streich-Helfer einzuladen, wenn die Decke noch nicht lackiert ist. Genauso wenig kann eine Küche aufgebaut werden, wenn sie noch nicht gekauft ist. Also stellte mein Perfektions-Ich einen perfekt durchdachten Plan auf. Unsere Vormieter allerdings hielten von diesem Plan nicht viel und eröffneten uns, dass ihre alte Küche noch eine weitere Woche in unserer Wohnung stehen bleiben müsse. Also: Plan durchkreuzt und umgeschmissen. Zeitplan um ein paar Tage verzögert, dann kommt eben zuerst das Vergnügen und dann die Arbeit. Gehen wir erst mal bei einem schönen Burger unser neues Heim feiern. Pläne sind schön und gut – Pläne über den Haufen werfen ohne sich zu ärgern, ist noch besser…

So teuer wie nötig, so günstig wie möglich kaufen!
Wer billig kauft, kauft zwei Mal! Das ist mittlerweile eines meiner liebsten Sprichworte. Ich gebe in allen Bereichen gerne ein paar Euro mehr für Qualität aus und ärgere mich danach nicht, weil ich Schrott gekauft habe. So wie bei der Wandfarbe zum Beispiel. Kauft man billige Baumarkt-Farbe, streicht man doppelt und dreifach, braucht demnach mehr Farbe und vor allem auch viel mehr Zeit. Das macht sich bei knapp 120 Quadratmetern natürlich bemerkbar. Nutzt man eine Qualitätsfarbe, deckt sie beim ersten Anstrich. Erinnert ihr euch an die Schmetterlings-Bordüre der Vormieter in unserem Gästezimmer? Beim ersten Anstrich war sie verschwunden. Spätestens hier war ich völlig überzeugt von meinem Kooperationspartner Farrow&Ball*, der mir freundlicherweise ein paar Eimer für unsere Wohnung zur Verfügung stellte. Auch alle meine Streichhelfer waren ziemlich angetan, die Farbe ist quasi die beste Werbung für sich selbst. Wie überall, gilt auch hier: Qualität hat ihren Preis. Wenn man allerdings nur ein bis zwei Räume streicht, ist der Unterschied zum Baumarkt-Produkt meines Erachtens nicht so groß, dass es sich nicht lohnen würde. Wir haben uns für Wevet 273* und Purbeck Stone 275* entschieden – eine Farbkarte kann man kostenlos hier* ordern. Bei der Küche allerdings war für uns sehr schnell klar, dass es wieder eine IKEA-Küche werden soll und keine aus dem Küchen-Studio, die schnell im fünfstelligen Euro-Bereich angekommen wäre. Wir entschieden uns für die (für uns) am hochwertigsten anmutenden Ringhult-Fronten und eine Echtholzarbeitsplatte. So haben wir nun eine relativ günstige, aber auf keinen Fall billig wirkende Küche. Ihr versteht, was ich meine? 50 Euro bei der Farbe zu sparen macht wenig Sinn. Mehrere tausend Euro bei der Küche zu sparen und trotzdem etwas hochwertiges zu kaufen, macht viel Sinn. Manchmal muss man aber natürlich Kompromisse eingehen. Die Echtholzdielen, die ich gerne verlegt hätte, wenn Geld keine Rolle spielen würde, haben wir gegen Laminat eingetauscht – auch wenn Laminat natürlich nicht die selbe Qualität liefert, sind wir trotzdem begeistert von unserem Boden. Solche Kompromisse gehe ich also gerne ein.

So viel wie nötig und so wenig wie möglich machen!
Wir hätten natürlich alle Raufasertapeten entfernen und die Wände verputzen, den Kachelofen herausreißen und nach unserem Geschmack neu bauen und unser (sehr hässliches) Bad und die (sehr hässliche) Gäste-Toilette gleich mit sanieren können. Dafür hatten wir aber weder die Zeit, noch das nötige Kleingeld. Also beschränkten wir uns auf die Dinge, die wirklich bitter nötig waren. In der ganzen Wohnung waren entweder beige-farbene Fliesen oder billiger PVC-Boden verlegt. Also war klar: es MUSS überall neuer Boden verlegt werden, daran führt überhaupt kein Weg vorbei. Die Fliesen an den Küchenwänden waren dermaßen hässlich, die MÜSSEN runter – auch daran führt überhaupt kein Weg vorbei. Die Raufasertapeten sind zwar nicht schön, aber die kann man noch mal überstreichen. Da können wir einen Kompromiss eingehen, die lassen wir dran. Unser alter Kleiderschrank hat genau in die Dachschräge gepasst und war deshalb nur 1,5 Meter breit. Das ist für zwei Erwachsene einfach zu wenig. Jetzt haben wir ein großes Schlafzimmer, da muss also ein neuer her. Ihr versteht schon: versucht mit so wenig Aufwand wie möglich den größtmöglichen Effekt zu erreichen. Die Bäder sanieren wir eben, wenn ich irgendwann mal meinen Bausparvertrag ausbezahlt bekomme…

Kommuniziert ordentlich miteinander
Erste Kommunikationsschwierigkeiten gab es bei uns bereits, als die Renovierung noch überhaupt nicht begonnen hat:

Nadine: Mama, wir müssen fast eine Tonne Boden kaufen.

Mama erstaunt: Wieso?

Nadine: Na, wir brauchen 57 Päckchen und eins wiegt 15 Kilo.

Mama mit weit aufgerissenen Augen: Was sollen wir denn mit so vielen Bohnen?

Nicht auszudenken, wenn meine Mama nicht noch mal nachgefragt hätte und direkt eine Tonne Bohnen gekauft hätte. Anderes Beispiel: Fliesen. Ich habe ungefähr hundert Mal alle Beteiligten darauf aufmerksam gemacht, dass die Küchenfliesen undbedingt versetzt verlegt werden müssen, damit ich glücklich mit ihnen bin. Nicht darauf verlassen, dass der andere weiß, was man denkt. Aussprechen! Kommunizieren! So wird Streit vermieden und der Haussegen bleibt gerade.

„Es gibt nichts schlimmeres, als eine trockene Baustelle“
Wenn ihr Helfer habt, ganz egal, ob Handwerker oder Freunde. Sorgt für sie! Stellt verschiedene Kaltgetränke bereit, bietet Kaffee an. Ein paar Snacks. Ich habe jeden Morgen beim Bäcker Brezeln besorgt und mit Butter bereitgestellt. Es gab immer Äpfel, Bananen, verschiedene Süßigkeiten und abends habe ich für unsere Helfer gekocht. Ein Mal sind die Knoppers ausgegangen – da kam prompt eine Streikankündigung per Whatsapp. Manchmal gab es auch Kuchen (da lagen drei braune Bananen rum, die mussten weg) oder die Bratäpfel, die ich vorher fotografiert habe. Unser bester Freund war der Sandwich-Maker. In den vier Wochen haben wir eine ganze Flasche Knoblauch-Öl, unzählige Packungen Toasts, Käse und Salami verbraucht.

Kisten packen herauszögern
Das sehen andere vielleicht ganz anders als ich, aber ich habe das Kisten packen ziemlich herausgezögert. Ich hatte einfach keine Lust, wochenlang aus Kartons zu leben und weiß vor allem, dass ich mich viel zu leicht von den Dingen, die ich so finde, ablenken lasse. Beispiele gefällig?

  • Nadine findet in einer Kommode im Schlafzimmer den Reifrock für ihr Brautkleid. Der Reifrock sollte hier nicht alleine rumliegen, er sollte zum Brautkleid. Brautkleid auf dem Speicher gesucht und ausgepackt. Wenn man dann das Brautkleid schon ausgepackt hat, könnte man auch noch etwa eine halbe Stunde darüberstreichen und
    träumen. Könnte ich das Kleid alleine anziehen, wäre ich sicher noch
    reingeschlüpft. Nicht auszudenken, was aus unserem straffen Zeitplan
    geworden wäre.
  • Das Fotoalbum, das ich von meiner Patentante als Mini-Nadine zur Taufe bekam. Meine Güte, sind das schöne Fotos. Wer hat die denn gemacht? Ich sollte da mal anrufen und nachfragen.
  • Oh, diese Jeans. In die hab ich früher mal gepasst, zwischenzeitlich nicht mehr… Ob ich sie mal anprobieren sollte? Ach, ich schlüpf mal rein. YEAH! Zu groß! Ach, dann gibt´s heute Abend Pizza!
  • Meine Güte, wer braucht so viele Zeitschriften? Ich schmeiß die alle weg. Ach, ich blätter doch noch mal kurz durch… Oh, da sind aber tolle Rezepte drin… Und schon sind drei Stunden um.

Ihr seht, für mich war das eine weise Entscheidung, das Kisten packen weit rauszuzögern. Evtl. ist das aber auch gar nicht weise, vielleicht bin ich einfach nur ein Prokrastinations-Profi.

Packt selbst an! Es macht wirklich Spaß!
Wie schon erwähnt: ich hatte überhaupt keine Lust auf die ganze Arbeit. Aber am Ende hat es mir wirklich viel Spaß gemacht. Vor allem, weil man beim Renovieren so schnell Ergebnisse sieht. Ich habe im Gästezimmer mit einem Freund den Boden verlegt, habe alle Wände mit Freundinnen und Tanten gestrichen, wild Tapeten in der Küche abgerissen, die Küche verputzt, der Liebste hat mit diesem** Sprüh-System alles weiß lackiert, was nicht meinen unseren Vorstellungen entsprach, Löcher gebohrt, Lampen aufgehängt, die hübschesten Sockelleisten verklebt, gesägt und gehämmert. Ich glaube, das ist auch einer der Hauptgründe, weshalb wir uns jetzt hier so wohl fühlen. Weil wir an allem selbst beteiligt waren… Probiert´s aus!

Habt es schön!
Nadine

Kleiner Tipp zum Schluss: Wenn ihr eine neue Küche kauft, lasst die grell hellblaue Schutz-Folie solange wie irgendwie möglich an den Fronten. Am besten für immer, dann sieht die Küche auch nach Jahren noch wie neu aus. Sagt der Liebste.

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41 Kommentare

  • antworten Äni 5. Februar 2015 at 7:50

    Ooooh Danke für diesen tollen Post! Genau sowas kann ich gerade gebrauchen.
    Bin auch gerade in so einer Planungsphase und weiß noch gar nicht in welche Richtung es gehen soll…
    xx
    ani von ani-hearts

  • antworten Papagena 5. Februar 2015 at 8:05

    Wenn ich diese Bilder hier sehe, bekomme ich WAHNSINNIG Lust darauf, endlich unsere Küche zu renovieren!
    Das Problem, vor dem wir eigentlich insgeheim zurückschrecken:
    was machen wir bloß 4-6 Wochen lang während der Bauphase ohne Küche?
    Ich habe zwei Schulkinder… kann doch nicht nur noch Brotzeit 3 x täglich machen…

    Wie habt Ihr Euch den in der Zeit versorgt?
    Haste da irgendwelche Tipps für mich?

    Liebe Grüße,
    Papagena

    • antworten Nadine 5. Februar 2015 at 8:44

      Leider nein! Wir hatten die ganze Zeit eine Küche, weil wir einen Monat lang unsere alte Wohnung für den Übergang behalten haben.

    • antworten D. Sauer 5. Februar 2015 at 9:25

      Also meine Eltern haben damals für die 2 Wochen bis die neue Küche kam im Wohnzimmer immer Raclette gemacht. Ok, auch das wird nach 2 Wochen echt langweilig, bietet aber immerhin noch die Möglichkeit etwas abwechslung rein zu bringen. Und für Kinder hat es so etwas von Weihnachten/Silvester, denn wann gibt es sonst schon Raclette?

    • antworten Pepper 6. Februar 2015 at 10:35

      Wir haben in unserem Haus einen Monat ohne Küche gelebt. Wir haben im Keller einen Biertisch aufgestellt, da standen dann eine geliehene Elektroherdplatte, Thermomix, Wasserkocher und Kaffeemaschine drauf. Auf nem Campingtisch stand eine Spülschüssel und im Kellerregal Geschirr und so weiter. Ist schon ein Bisschen nervig mit der Zeit, geht aber.

    • antworten Susanne 6. Februar 2015 at 20:14

      Wir hatten das gleiche Problem Papagena. Deshalb haben wir die Küchenerneuerung in die Sommerferien gelegt und die Kinder z. T. in Ferien bzw. Stadtranderholung geschickt. Der Herd kam auf die Terrasse und die Spülmaschine ins Bad. Das war dann Urbancooking im Freien. Geschirr und Kaffeemaschine auf ein Regal ins Esszimmer. In den Ferien ging das recht gut. (Fotos im Blog)
      Liebe Grüße aus der Pfalz!
      Susanne

  • antworten Sarah 5. Februar 2015 at 8:14

    Sehr spannend zu lesen! Natürlich auch, weil wir gerade ein Haus bauen und dann im Juli/August umziehen. Wir machen wenig selbst, im Prinzip fast gar nichts außer Streichen. Es fehlt die Zeit und wenn dann auch noch ein Kind umher hüpft… ich freue mich auf deinen nächsten Beiträge, ich mag deinen Einrichtungsstil nämlich sehr! Viele Grüße, Sarah

  • antworten Constanziii 5. Februar 2015 at 8:26

    Ein toller Post! Msste sehr lachenzwischendurch…kenne das nur zu gut – vor allem, dass man bei Renovierungen/Umzügen IMMER für die Verpflegung der Helfer sorgen muss.
    Ich werde in eineinhalb bis zwei Jahren daran denken, wenn hier der nächste Umzug ansteht 🙂

    • antworten Nadine 5. Februar 2015 at 8:43

      Am Umzug gab es bei uns auch Unmengen zu Essen 😀 Bei uns verhungert keiner!

  • antworten Sophie Kunterbunt 5. Februar 2015 at 8:29

    Ein toller Post! Hübsch, wie das bei euch alles Formen annimmt. Seid ihr schon komplett fertig??

    Alles Liebe
    Sophie Kunterbunt

    • antworten Nadine 5. Februar 2015 at 8:43

      Wir sind schon Ende November eingezogen 😉

  • antworten Lady Stil 5. Februar 2015 at 8:33

    Das mir bloß keiner an Farbe spart..Katastrophe!
    Wir hatten eine Stuckborde in 1,50m Höhe auf der Wand kleben.
    Beim Entfernen kam natürlich jede Menge Putz mit runter.
    Nach dem Ausbessern haben wir gestrichen und siehe da…die Farbe blättert an diesen Stellen, trotz Grundierung jetzt ab! Dabei war es nicht mal die günstigste Farbe im Baumarkt…ich sag nur schöner Wohnen :-((((((

    Liebe Grüße,
    Moni

  • antworten D. Sauer 5. Februar 2015 at 9:31

    Die Tipps kann ich alle so unterschreiben. Allerdings funktioniert das so auch nur so richtig, wenn man genügend Helfer hat. Wir haben vor 5 Jahren alleine zu zweit wochenlang renoviert, weil jeder ne andere Ausrede hatte… :/ Die grundsätzlichen Tipps zu hochwertigen Materialien kann ich aber auch nur nochmal betonen ^^

    Liebe Grüße
    Diana

  • antworten Keks und Koriander 5. Februar 2015 at 9:33

    Sehr schöner Post! So wenig Lust man immer auf renovieren hat, ich finde es auch so ein zufriedenstellendes Gefühl wenn man am Ende stolz das Ergebnis betrachtet. Respekt vor eurer Tatkraft, eine ganze Wohnung in vier Wochen ist schon beachtlich! Und mit der Farbe kann ich dir nur Recht geben, wir mussten mit der günstigen Baumarktfarbe unsere Wand 4 Mal streichen! Günstiger war es dann auch nicht, weil wir Farbe nachkaufen mussten deswegen.. Das war Sparen an der falschen Stelle und so ein Zeitaufwand! Viele Grüße, Alexa

  • antworten Mimi Nordlicht 5. Februar 2015 at 9:39

    Liebe Nadine,
    das hört sich nach jeder Menge Arbeit an… Aber es lohnt sich. Ist es nicht zu schön nach Hause zu kommen, in eine Wohnung, die so ganz nach den eigenen Vorstellungen ist?
    Liebe Grüße, Mimi

  • antworten les belles choses 5. Februar 2015 at 9:44

    Da hast du ja wirklich ein paar nützliche Tipps zusammengestellt! Die Versorgung der freiwilligen Helfer ist enorm wichtig, ich habe das auch immer gemacht.

    Ein Bekannter hielt das wohl nicht für nötig. Irgendwann um die Mittagszeit sagte er zu seinem Kumpel: "Ich geh jetzt mal essen." und verschwand. Sein weiter Fliesen legender, darbender Helfer war zum letzten Mal auf der Baustelle, das kann man sich ja denken.

    Allerdings sollte man den Aufwand für die ganze Kocherei nicht unterschätzen. Da habe ich noch sehr deutliche Erinnerungen dran, obwohl wir schon vor 10 Jahren unser Haus bezogen haben. Aber nun sind wir immer noch froh und glücklich in unserem Zuhause, und das war jeden Topf Essen wert, den ich auf die Baustelle transportiert habe!

    Nun wünsche ich euch ebensoviel Freude an eurer neuen Wohnung!

    Angelika

  • antworten Caro von Zuckergewitter 5. Februar 2015 at 9:46

    Das habt ihr echt super hingekriegt! Danke für diesen schönen Post 🙂 Das hat mich wieder an unseren letzten Umzug vor zweieinhalb Jahren erinnert. Da haben wir bis auf wenige Ausnahmen auch alles allein gemacht.
    Für mich ist es im Nachhinein besonders schön, wenn man sagen kann, das hat man alles ohne fremde (teure) Hilfe hingekriegt.
    Liebe Grüße, Caro

    • antworten Nadine 5. Februar 2015 at 12:29

      Ohne Hilfe hätten wir das im Leben nicht hinbekommen! Wir haben halt Glück, dass wir mit begabten und hilfsbereiten Freunden und Familienmitgliedern gesegnet sind 🙂

  • antworten Constanze W. 5. Februar 2015 at 9:58

    Aah, das hat Spaß gemacht zu lesen, liebe Nadine! Zum einen, weil ich eh so ein Umzugsgeschichten-Freund bin, zum anderen musste ich herzlich über deine, wie nennst du das, Prokrastinations-Profi-Beispiele lachen… Genauso bin ich auch, wenn ich versuche auszumisten. Auf jeden Fall könnt ihr stolz auf euch sein, dass ihr das alles geschafft habt! Liebste Grüße, Constanze

  • antworten Becci 5. Februar 2015 at 10:08

    Hihi, du hast sowas von Recht. Uns ist es auch so ergangen, vor allem das hässliche Bad 😀 Aber es ist so genial, sagen zu können, das haben wir gemacht :))) und ja, wer billig kauft, kauft zweimal – haben wir in unserer Wohnung falsch gemacht, im Haus richtig 😉

    Viel Freude mit der Wohnung, wünsch ich euch 🙂

    Liebe Grüße, Becci

  • antworten Whitelivingno7 5. Februar 2015 at 10:11

    Hallo Nadine,
    hihi, ja das ausmisten und dabei auf tolle Sachen stoßen und durchstöbern.
    Das Phänomen kenne ich auch. Wollte am Wochenende auch mal alle alten Zeitschriften wegschmeissen. "Brauch man ja nicht mehr" Oh, ich glaub da guck ich nochmal rein, ach und da auch. Oh nein. 5 Stunden um? Waaaaasss?? 🙂
    Aber irgendwie machts ja auch Spaß 🙂
    Liebe Grüße
    Linda

    PS: Sehr schön geworden eure Wohnung. Wir haben auch zwangsweise die Raufasertapete drangelassen und das gäste WC nicht renoviert.
    Aber auch das wird noch irgendwann gemacht 🙂

  • antworten adventuresofamunicorn 5. Februar 2015 at 10:11

    Ein toller Post, bei mir steht auch eine Renovierung und neue Küche an. Ich muss mich auch mal an die Feinplanung machen – vor der küchenlosen Zeit schrecke ich auch zurück. Danke für den Motiationsschub. Gerne auch einen mit Tipps und Learnings zur Küchenplanung bei uns wirds auch die IKEA Küche und keine aus dem Studio. lg

    • antworten Nadine 5. Februar 2015 at 12:28

      Da kannst du einfach den Küchenplaner auf der Homepage herunterladen – das ist ganz einfach 🙂

  • antworten Jessie 5. Februar 2015 at 16:47

    Danke für den tollen Tipp mit dem Sprüh-System. Wir ziehen in 2 Monaten in ein neues Haus. Und ich hatte echt keine Lust mich in jedem Raum mit klecksenden Farbrollen abzumühen. Wird direkt angeschafft. :o)

  • antworten Simone 5. Februar 2015 at 16:57

    Eure Wohnung ist so schön geworden. Ich finde ja den Kachelofen ziemlich genial und die Wandfarben muss ich mir auch mal ansehen. Wenn ich deine Bilder sehe, muss ich gleich an unseren Umbau/ Umzug im letzten Jahr denken 🙂 Zum Glück hatten wir etwas mehr Zeit, haben das meiste aber auch selber gemacht. Am Anfang hat es noch Spaß gemacht, aber gegen Ende waren wir einfach froh, als wir endlich umgezogen waren. Wir haben bis heute noch nicht alle Kartons ausgepackt, geschweige denn alle Fußleisten an der Wand….

  • antworten Jutta von Kreativfieber 5. Februar 2015 at 17:05

    Ich musste gerade sehr lachen, weil ich (nach unserem letzten Umzug vor vier Jahren) immer allen Freunden rate sich einen guten Sandwichtoaster anzulegen!! Das Ding sorgt für Hausfrieden!

  • antworten Jeannette Mokosch 5. Februar 2015 at 22:56

    Da bekomme ich glatt wieder Lust, zu renovieren. Sehr schön geschrieben!

  • antworten Leah 6. Februar 2015 at 5:18

    Hey Nadine,
    dein Post kommt genau richtig! 🙂 Stehe auch kurz vorm Umzug, in einem Monat soll es losgehen mit Laminat verlegen etc. Da ich noch auf der Suche nach nem schönen Fussboden bin, woher habt ihr euer Laminat? Hast du da vielleicht nen Link für mich? Gefällt mir sehr gut 🙂

    • antworten Nadine 6. Februar 2015 at 5:40

      Schau mal in der Kategorie 'Interior' in mein Esszimmer-Moodboard, da hab ich ihn verlinkt 🙂

    • antworten Leah 6. Februar 2015 at 13:04

      Perfekt, Dankeschön 🙂

  • antworten Nadja 6. Februar 2015 at 12:25

    Liebe Nadine
    Sehr interessanter Beitrag, bin schon ganz gespannt auf Bilder von eurem neuen Zuhause! 😉 Sag mal, habt ihr die Wohnung als Eigentum gekauft oder wohnt ihr dort zur Miete?
    Liebe Grüsse
    Nadja

    • antworten Nadine 7. Februar 2015 at 9:10

      Die ganz genauen Umstände würd ich gern privat halten, aber es ist quasi eine Eigentumswohnung 🙂

  • antworten Susanne 6. Februar 2015 at 20:05

    Schöne Farbe und die Laminatdielen sehen auch toll aus. Ich bin schon sehr gespannt auf deine Küche. Kleiner Tipp noch: alle Microfasertücher verbannen. Sie zerkratzen die Oberfläche der Küchenschränke. Reinigen nur mit Spüli und einem weichen Schwammtuch, dann hast du wirklich lange Freude an deiner Küche.
    Liebe Grüße aus der Pfalz!
    Susanne

  • antworten Mrs. Vanity 10. Februar 2015 at 22:00

    So ein genialer Post,
    kann es jetzt kaum erwarten auszuziehen und loszulegen,
    auch, wenn es viel Arbeit ist. 😀

    VANITY ✿ LUXE

  • antworten Nanora 10. April 2015 at 10:29

    Auch wenn die Renovierung schon einige Monate her ist: Magst du ein paar Tipps zum Deckenstreichen geben? Hast du zwischen den Farbschichten geschliffen? Das stelle ich mir irgendwie unmöglich vor 😀 Wir haben eine ziemlich ähnliche Ausgangslage was Zimmerdecken und auch Zimmerböden angeht und nach einem Jahr kann ich es einfach nicht mehr sehen. Ich hatte ja noch etwas Hoffnung, dass ich mich mit anfreunden würde… ähm nee 🙂

    • antworten Nadine 10. April 2015 at 10:31

      Mein Mann hat die Decken mit einem Spezialmittel abgewaschen, dann mit Grundierfarbe grundiert und zum Schluss mit Acryllack lackiert – es war schon jede Menge Arbeit, aber das war es auch wert! Am besten lässt du dich im Baumarkt beraten 🙂

  • antworten Sebbo 28. November 2016 at 16:46

    Toller Artikel, vielen Dank dafür! Sehr hilfreiche Tipps und ein paar gute Ideen konnte ich mir abgreifen. Ich schaue jetzt öfter vorbei.

  • antworten Unser neues Zuhause {Wohnzimmer im Advent} – Dreierlei Liebelei 7. Januar 2017 at 13:24

    […] ein kurzer Blick zurück: das war das Wohnzimmer im unrenovierten Zustand vorher. Und in diesem Post habe ich aufgeschrieben, was wir alles renoviert […]

  • antworten Ivo 8. Januar 2017 at 9:53

    ja, das kennen wir auch 🙂 Bei uns hat es fast 2 Jahre gedauert Außen und ihnen alles zu sanieren, hat sich aber am ende gelohnt. Könnte man sagen das haben wir selbst geschafft, Geld gespart und dadurch überhaupt machbar gemacht, und viel Erfahrung gesammelt. Wenn etwas ist kann ich mir selber helfen und ich weiß was ich haben möchte:)

  • antworten Herbert 5. Dezember 2017 at 22:11

    Hallo Nadine,
    Dein Blog ist super und die Tipps sehr hilfreich. Man darf sich bei einer Renovierung nicht stressen lassen. Oft muss nicht all das gemacht werden, was man am Anfang annimmt und Kompromisse können eine tolle Lösung bringen. Ein straffer Plan und viele Helfer, um die man sich gut kümmert, machen eine Renovierung ohne Profi Handwerker ebenfalls sehr gelungen. Darüber hinaus kenne ich das gute Gefühl, dass man sich zu Hause richtig wohl fühlt, weil man selbst alles um sich herum mitgestaltet hat und selbst Hand angelegt hat.
    Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog! Herbert

  • antworten Tanja 16. Dezember 2017 at 14:31

    Schönes Ergebnis!! Ich liebe diese gemütlichen Holzböden in Kombination mit hellen Farben!!

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