Food Freebies & Downloads Geschenke aus der Küche

Waldfruchtsenf + Etiketten-Freebie

21. Oktober 2014

Werbung // Käse und Früchte. Absolutes Dreamteam und eine meiner größten kulinarischen Liebeleien. Man könnte fast davon sprechen, dass der Blogname genau dafür steht: Nadine + Käse + Früchte = Dreierlei Liebelei. Keine Käseplatte ist sicher vor mir und keine Käseplatte ist komplett, wenn nicht wenigstens eine fruchtige Komponente darauf zu finden ist. Für mich am allerliebsten in süßer Senfform. Aus Feigen, Birnen, Aprikosen, Orangen, Quitten, Heidelbeeren oder Waldfrüchten – ich mag sie alle und zwar am liebsten selbstgemacht.

 

 

Dass die Beeren-Saison vorbei ist, hielt mich, wie ihr sehen könnt, nicht wirklich davon ab, mir ein paar Gläschen Waldfruchtsenf zu kochen. Gott sei Dank versorgt uns die Tiefkühl-Abteilung das ganze Jahr über mit frisch gepflückt schockgefrosteten Beeren, so dass man Gelüsten nachgeben kann, ohne sich danach schlecht zu fühlen, wenn man einen Blick auf den Saisonkalender wirft. Zum Senf kochen eignen sie sich außerdem perfekt! Es gibt so ein paar Dinge, die kaufe ich auch während der Saison ausschließlich tiefgekühlt, weil durch das Verfahren die Vitamine und Nährstoffe enthalten bleiben. Bei Spinat zum Beispiel ist bei der frischen Variante aus dem Supermarkt kaum mehr etwas von den guten Inhaltsstoffen übrig, wenn er bei uns auf dem Tisch landet. Wenn ihr euch genauer informieren möchtet, könnt ihr auf der Seite des Deutschen Tiefkühlinstituts vorbeischauen – hier gibt es jede Menge Expertenwissen zum Thema. Aber nun zurück zum Senf. Der ist schön süß-fruchtig mit einer leichten Schärfe – perfekt zu einem starken Käse oder zum Beispiel im Salatdressing.

 

Waldfruchtsenf


Zutaten für etwa 850 ml
300 g Tiefkühl-Waldfrüchte
100 g Senfkörner
50 g brauner Zucker
120 ml Wasser
80 ml Apfelessig
50 ml Apfelsaft
50 g Gelierzucker 3:1

Die Tiefkühlfrüchte in einem Topf bei mittlerer Hitze auftauen lassen und die Senfkörner fein mahlen oder mörsern. In einem anderen Topf Wasser, Apfelessig und braunen Zucker aufkochen, etwa vier Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen und dann das Senfmehl einrühren. Nun die Beeren und den Apfelsaft dazugeben und alles vorsichtig pürieren. Den Gelierzucker in die Masse rühren, für weitere vier Minuten sprudelnd kochen lassen, in (kochend) heiß ausgespülte Gläser füllen und noch heiß verschließen. Der Senf sollte kühl gelagert werden und vor dem Verzehr etwa drei bis vier Wochen durchziehen.

Wer keine Lust hat, die Senfkörner selbst zu mahlen, kann auch einfach auf dieses Rezept zurückgreifen und die Heidelbeeren durch Waldfrüchte ersetzen. Und wer keine Körner in seinem Senf haben möchte, kann die Früchte passieren, bevor sie zur heißen Senfmasse kommen. Ich habe alles im Thermomix gemixt, der hat die meisten Körner klein bekommen.

 

Da sich die Gläschen auch sehr wunderbar zum verschenken eignen, habe ich euch die Etiketten als Freebie aufbereitet – die könnt ihr HIER downloaden. Einfach ausschneiden oder -stanzen, ein Stück Packpapier auf den Deckel legen, mit Paketschnur umwickeln, Etikett aufkleben, fertig!

 

Habt es schön!
Nadine

P.S.: Das Brotrezept findet ihr hier. Ich habe zur Hälfte feinen Roggenschrot und zur Hälfte feinen Dinkelschrot benutzt.

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Dieser Post beinhaltet Werbung. Er entstand mit freundlicher Unterstützung vom Deutschen Tiefkühlinstitut.

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20 Kommentare

  • antworten Dressed with soul 21. Oktober 2014 at 13:33

    Und ich dachte schon, ich bin eher alleine damit, dass es bei mir zu Käse unbedingt fruchtig sein muss 🙂 Danke für das tolle Rezept!
    Liebe Grüße, Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

  • antworten Sarah Se 21. Oktober 2014 at 13:38

    Das sieht aber sehr lecker aus 🙂
    Eigentlich kann man mich mit Senf jagen, aber bei fruchtigen Varianten mache ich ne Ausnahme. Habe schon Himbeersenf und Feigensenf selber gemacht. Beides ist zu Käse echt gut.
    LG Sarah

  • antworten scrapkat 21. Oktober 2014 at 13:40

    Oh ich liebe Käse und fruchtige Senfe auch sehr 😀
    Danke für´s Rezept!
    Gruß scrapkat

  • antworten Annerose 21. Oktober 2014 at 15:34

    Mhmm sieht das lecker aus und soooo schön verpackt, einfach toll.
    Liebe Grüße annerose

  • antworten Kerstins Zuhause 21. Oktober 2014 at 16:16

    Klingt sehr lecker und die Etiketten sehen toll aus.
    Danke für's teilen.
    Ich mag gerne Feigensenf zu würzigen Käsesorten.
    Liebe Grüße, Kerstin

  • antworten Kuhmagda 21. Oktober 2014 at 16:17

    Ich unterschreibe allles. Käse, Früchten und bei mir ist es noch Salat….und dann ist Kuhmagda quasi im 7bten Himmel. Und wie ich bei dir auf dem Bild sehe, magst du auch Ziegenkäse? Oder ist das ein anderer Käse?
    Als Schweizerin muss ich ja fast eine Käseliebhaberin sein 😉
    Die Bilder sind sehr toll und das Brot sieht auch so lecker aus.

    Habs gut!
    Herzlich
    Kuhmagda

  • antworten [blick]lieblinge 21. Oktober 2014 at 18:24

    Mhmm-das klingt ja köstlich! Ich bin auch so ein großer Beeren-Fan-und dann noch mit Senf- klingt spannend :-)! Besonders gefallen mir deine Etiketten – genau nach meinem Geschmack! Liebe Grüße, Marlies

  • antworten Lady Stil 21. Oktober 2014 at 18:38

    Hallo Nadine,
    woher wußtest Du, dass wir eine in Käse vernarrte Familie sind?
    Wir haben sämtliche gekauften Sorten Senf im Schrank.
    Aber der fehlt…und dann noch selbstgemacht…hmmmmmmmm!

    Schönen Abend,
    Moni

  • antworten Corinne von Coco's Cute Corner 21. Oktober 2014 at 19:57

    Das liest sich so, so lecker. Kommt definitiv auf meine To Do Liste!
    Alles Liebe,
    Corinne

  • antworten Carina TheGoldenAvenue 21. Oktober 2014 at 20:30

    Ich mag diese Käse-Früchte Kombi auch super gerne. Aber auf so eine Idee wie deinen "Waldfruchtsenf" wär ich noch nie gekommen. Danke für das tolle Rezept und die schöne Inspiration 🙂
    xox Carina
    http://www.golden-avenue.blogspot.com

  • antworten Désirée 21. Oktober 2014 at 21:10

    Liebe Nadine,
    das klingt nach einer tollen Idee für die Gastgeschenke auf unserer Hochzeit! Das Rezept ergibt ca. 500g, sehe ich das richtig? Ich würde den Senf vielleicht vor dem Abfüllen noch passieren, ich mag die Beerenkerne nicht so gerne. Kommt definitiv in die engere Wahl!
    Viele Grüße, Désirée

  • antworten Anni 21. Oktober 2014 at 21:59

    oh, sehr schön. das wird als selbstgerechtes geschenk vorgemerkt! danke fürs rezept 🙂

  • antworten Nadine 22. Oktober 2014 at 5:21

    @Désirée: Ich habe am Ende etwa 850 ml gehabt, die ich auf verschiedene Gläser verteilt habe 🙂 Wenn du die Beeren passieren möchtest, würde ich das machen, bevor du sie zur heißen Senfmasse gibst. Die ist am Ende nämlich ziemlich dick- und zähflüssig.

    Liebe Grüße, Nadine

  • antworten House No.12 22. Oktober 2014 at 7:50

    Das klingt superlecker! Mit fruchtigen Senfsorten kann man mich begeistern… vielen Dank fürs Rezept!

    Liebe Grüße
    Petra

  • antworten Tammy 22. Oktober 2014 at 12:13

    Ich liebe fruchtig-süßen Senf! Und ein tolles Freebie!

  • antworten Gaby 24. Oktober 2014 at 13:48

    Vielen Dank für das Rezept! Das will ich unbedingt als Weihnachts-Gebsel machen!
    LG, Gaby

  • antworten Danny 28. Oktober 2014 at 8:22

    Oooohhh, lecker sieht das aus! Ich habe leider noch nie fruchtigen Senf gegessen, glaube das muss ich mal nachholen.
    Und auf die Idee fruchtigen Senf mit Käse zu essen wäre ich wahrscheinlich auch nie selbst gekommen, das muss ich auch ausprobieren!

    Lieben Gruß,
    Danny

  • antworten Werkstatt officina 18. November 2014 at 7:42

    Hej Nadine,
    was für ein einfaches und leckeres Rezept! Das wird nachgekocht…
    Vielen Dank und lieben Gruß
    Helene

  • antworten Lebkuchengewürz selbstgemacht + Geschenke aus der Küche Round-up – Dreierlei Liebelei 24. November 2016 at 7:16

    […] Käseliebhaber vielleicht ein Gläschen Waldfruchtsenf? Das Rezept kommt auch mit passendem Etikett […]

  • antworten Feigensenf Rezept + Etiketten Freebie – Dreierlei Liebelei 12. Dezember 2017 at 7:34

    […] Fruchtsenfsorten zusammengerührt und für euch verbloggt. Ihr findet hier zum Beispiel einen Waldfruchtsenf, Heidelbeersenf und Aprikosen-Orangen-Senf. Nur den Klassiker, den man bei uns immer immer immer im […]

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