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Weihnachtlicher Lebkuchenkaffee / Gingerbread Macchiato

7. Dezember 2015
Dieser Post enthält Werbung für J.J. Darboven.

 

Gingerbread Coffee

Es ist wieder soweit! Im Dezember schmeiße ich zuverlässig sämtliche guten Ernährungsgewohnheiten über Board und gebe mich sehr regelmäßig der Völlerei hin. Da ich ja aber weiß, dass ich pünktlich zum 1. Januar wieder von der alljährlichen Neujahresmotivation ergriffen werde, ist das in Ordnung! Das heutige Objekt meiner Begierde: dieser Gingerbread Macchiato mit weihnachtlichen Gewürzen, viel Milchschaum, einem Sahnehäubchen und einem Pfefferkuchenmann, der selig grinsend darauf thront. Wahrscheinlich weil er ganz genau weiß, wie gut sein Bad schmeckt…

Das Rezept habe ich für das inhabergeführte Traditionsunternehmen J.J. Darboven entwickeln dürfen, das seit fast 150 Jahren für beste Qualität steht und aus deren Haus bekannte Klassiker, wie zum Beispiel der IDEE Kaffee, den ich hier verarbeitet habe, stammen. Auch, wenn man Wert auf fair gehandelten Kaffee legt, wird man hier fündig. Seit 1993 führt das Unternehmen FairTrade-Kaffee. Wir haben ja eigentlich eine Pad-Maschine in unserer Küche stehen, da wir bis jetzt zu bequem waren, unseren hohen Kaffeebedarf durch die frisch aufgebrühte Variante zu decken. Aber wie konnte ich jemals freiwillig auf den Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee verzichten? Der Bequemlichkeit zuliebe? Eigentlich unfassbar! Umso dankbarer bin ich darüber, dass ich für diesen Post eine kleine Kaffeemühle, eine French Press und einen Porzellanfilter zugeschickt bekam, um zu testen, welche Brühmethode ich lieber mag.

 

Gingerbread Macchiato

Ich verkünde auch direkt meinen persönlichen Gewinner des Duells: Es ist die French Press! Ich fühlte mich sofort in meine Kindheit zurückversetzt. Als Mini-Nadine durfte ich nämlich immer den Nubsi herunterdrücken, als die Ziehzeit vorbei war. Heute weiß ich, dass der Nubsi gar nicht Nubsi, sondern Stempel heißt. Man lernt ja nie aus… Jedenfalls hat die French Press in Kombination mit dem wunderbaren Duft von frischem Kaffee in mir direkt ein richtig heimeliges Gefühl ausgelöst.

 

Der Kaffee aus dem Porzellanfilter war auch sehr lecker – eigentlich kaum zu glauben, dass die Brühmethode den Geschmack des Kaffees beeinflusst, aber genau so ist es! Bei mir ist es vielleicht einfach nur die Kindheitserinnerung, die dazu führt, dass mir das Ergebis aus der French Press einen Hauch besser geschmeckt hat. Da ich Kaffee im Normalfall ohne alles schwarz trinke und ihn nicht mit Milch, Zucker und Sahne mische, konnte ich den Unterschied tatsächlich herausschmecken. Aber zum Weihnachtlichen Lebkuchenkaffee weiterverarbeitet, war er die Sünde definitiv auch wert!

Weihnachtlicher Lebkuchenkaffee / Gingerbread Macchiato

Zutaten für ein großes Glas
eine kleine Tasse frisch aufgebrühten Kaffee
eine kleine Tasse mit Milchschaum (aus dem Milchschäumer oder mit dem Schneebesen aufgeschlagen)
Schlagsahne, steif geschlagen
Lebkuchensirup nach Belieben (gekauft oder selbstgemacht, mir reichen ein bis zwei Teelöffel)
ein Hauch Lebkuchengewürz (gekauft oder selbstgemacht)
ein Pfefferkuchenmann (gekauft oder selbstgemacht)

Den Lebkuchensirup mit dem schwarzen Kaffee verrühren und den Milchschaum auf den Kaffee gießen. Mit der Schlagsahne und dem Pfefferkuchenmann toppen und einen Hauch Lebkuchengewürz auf die Sahne rieseln lassen.

Kaffee mit weihnachtlichen Gewürzen

Tipps für die verschiedenen Brühmethoden gibt es übrigens auf dem Youtube Channel von J.J. Darboven – hier erkärt Barista Phillip ganz genau, was man wie machen muss. In diesem Video zeigt er zum Beispiel, wie man mit der French Press ein optimales Ergebnis in die Tasse bekommt und hier ist das Video zum Porzellanfilter. Wie ist das bei euch? Riecht euer Heim regelmäßig nach frischem Kaffee? Meins mittlerweile schon! Ich möchte auf gar keinen Fall mehr darauf verzichten und zelebriere das Kaffeekochen jetzt vom Mahlen der Bohne bis zum ersten Schluck!

Habt es schön!
Nadine

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5 Kommentare

  • antworten Sarah 7. Dezember 2015 at 7:55

    Liebe Nadine,
    das sieht ja einfach unglaublich lecker und niedlich zugleich aus. Den hätte ich jetzt sehr gern für einen süßen Start in den Tag. 🙂 Vielen Dank für das schöne Rezept!

    Hab einen tollen Start in die neue Woche. Liebste Grüße sende ich dir,
    Sarah

  • antworten eLLy coloured Wonderland 7. Dezember 2015 at 8:53

    Liebe Nadine,
    Der sieht ja wirklich großartig lecker aus!
    Ich mag trotz Kapsel, Pad und anderem Hightech-Kram auch am liebsten den Kaffee aus der guten alten Filtermaschine,
    Denn schon alleine das Geräusch, wenn das Wasser durch die Maschine gluckert und immer mal wieder der Dampf zischt, ist für mich eine kleine Kindheitserinnerung!
    Davon abgesehen schmeckt er irgendwie auch einfach besser- und das trotz meinem Kaffee zu Milch Mischverhältnis von 1:3 ; )
    Liebe Grüße,
    eLLy

  • antworten Elsa Spirellis Allerlei 7. Dezember 2015 at 10:23

    Das ist ja mal übelst niedlich geworden! Ich bin eigentlich kein Kaffeetrinker, und wenn, dann immer mit mehr Milch als allen anderem. Aber nach wie vor – wenn bei uns mal gekocht wird, dann mit der guten alten Filtermaschine, ich mag den Duft so sehr 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Elsa

  • antworten Farina 8. Dezember 2015 at 9:48

    Das ist so eine tolle Idee mit dem Lebkuchengewürz und dem süßen Lebkuchenmann <3
    Meine kleine Tochter darf bei uns auch immer den Stempel runterdrücken und freut sich jedesmal darüber 😀
    LG Farina

  • antworten Bella Herzenssachen 8. Dezember 2015 at 17:58

    Liebe Nadine,
    der junge Mann ist ja echt zum Anbeißen und deine Fotos auch wieder so schön.
    Habe eine schöne Woche, Bella

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