Buchtipps

Garden Girls – Ein Buch über 20 Frauen und ihren Traum von der eigenen Laube

13. Juni 2018

Garden Girls

Das nachfolgend besprochene Buch wurde mir kosten- und bedingungslos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt // Ein eigener Garten. Die Lieblingsblumen in Hülle und Fülle, vielleicht ein kleines Gemüsebeet, ein paar Beerensträucher, ein schattiges Plätzchen auf der Sonnenliege. Ich weiß, dass viele von euch genau davon träumen, aber ein Garten direkt am Haus oder der Wohnung ist eine kleine Rarität geworden. Und an einen Schrebergarten zu kommen, ist so wahnsinnig schwer, hört man ja ständig. Lange Wartelisten, strenge Regeln. Die Liste, die dagegen spricht, sich um das zu kümmern, wovon man träumt, ist lang. Die Wahrheit ist: alle Menschen, die ich kenne, die einen Garten haben wollten, hatten innerhalb kürzester Zeit einen und sind überglücklich mit ihrem kleinen Stück Natur. Eine meiner besten Freundinnen hält mittlerweile sogar drei Hühner in ihrem Schrebergarten, erntet jeden Sommer Unmengen an Obst und Gemüse und tankt dort eine Menge Energie.

Garden Girls Garden Girls / Marie Himmel / ©Ulrike Schacht

Um genau diese Thematik dreht sich das wunderbare Buch Garden Girls (Partnerlink) von Jana Henschel und Ulrike Schacht aus dem Callwey Verlag. Es geht um 20 Frauen, die ihren Traum von der eigenen Laube und einem Schrebergarten wahrgemacht haben. Die sich ihr eigenes, kleines Paradies geschaffen haben, Hütten renoviert, Gemüsebeete angelegt und Obstbäume gepflanzt haben. Ein vorgestellter Garten ist persönlicher und schöner als der andere und für mich ist das Buch die pure Inspiration.

Garden Girls

Garden Girls Garden Girls / Dagmar Heitmann / ©Ulrike Schacht

Wenn ihr von einem Garten träumt, dann lasst euch auf der Schrebergarten-Warteliste eurer Stadt oder einer Nachbarstadt eintragen. Wenn der Mann keine Lust auf einen Garten hat, dann probiert es wie Elisa aus Leipzig (im Buch ab Seite 56) alleine. Am Ende war ihr Freund nämlich doch überzeugt und mittlerweile verbringen die beiden gerne ihre Zeit zusammen im Grünen. Probiert es! Startet mit dem, worauf ihr Lust habt, statt immer nur auf irgendwann zu hoffen! Ein Garten ist ein sehr zeitintensives und ja, mitunter auch kostspieliges Unterfangen, aber was er einem zurückgibt, ist mit keinem Geld der Welt auszugleichen. Für mich ist unser Garten wie Urlaub im Alltag.

Garden Girls

Garden Girls Garden Girls / Simone Fürst / ©Ulrike Schacht

Neben den vorgestellten Frauen und ihren Gärten und Lauben findet man im Buch auch eine Menge Rezepte, DIYs und praktische Tipps. So werden zum Beispiel unter anderem die Fragen beantwortet, wie man an einen Schrebergarten kommt, wie viel er in etwa kostet und was hilft, wenn die Gemüseernte viel mickriger ausfällt als erhofft. Alles in allem ist Garden Girls (Partnerlink) wirklich ein sehr liebevolles und inspirierendes Werk und ich freue mich sehr darüber, dass Callwey mir ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat.

Garden Girls

Garden Girls

Habt ihr euch schon mal überlegt, einen Schrebergarten zu mieten? Und was spricht dagegen? Nur Vorurteile oder wirklich richtige Gegenargumente? Lasst es mich wissen, ich bin gespannt!

Habt es schön!
Nadine

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10 Kommentare

  • antworten Frau Meise 13. Juni 2018 at 9:58

    Liebe Nadine,
    so schön hast du das Buch beschrieben und ich freue mich dass auch ein Bild von meinem Garten in deinem Beitrag abgebildet ist! 😊 Ich kann dir voll und ganz zustimmen, wenn man Lust aufs gärtnern hat, sollte man nicht lange warten! Es lohnt sich wirklich! Vor allem den Mehrwert den der Garten einen gibt – Erholung, Entspannung und die Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen – möchte ich nicht mehr missen!

    Viele liebe Grüße aus Hamburg,
    Marie

  • antworten Kathy Loves 13. Juni 2018 at 10:17

    Ein Schrebergarten wäre toll, bei uns sind die aber leider alle zu weit weg und der Kampf so bald einer frei wird ist wohl heftig. Wir hatten früher immer einen großen Garten mit Gemüse und Obstbäumen, das war einerseits toll, aber auch sehr viel Arbeit. Mit meiner kleinen Tochter könnte ich das momentan zeitlich auch nicht bewerkstelligen, aber vielleicht später mal, wenn sie älter ist 🙂 Wir haben aber immer ein paar Tomaten auf der Terrasse und jede Menge Kräuter (wir lieben nämlich selbstgemachte Salbeibutter)!

    Liebe Grüße
    Kathy

    • antworten Dreierlei Liebelei 13. Juni 2018 at 12:09

      Liebe Kathy, wenn du dich heute schon auf einer Warteliste eintragen lässt, hast du den Garten vielleicht dann, wenn deine Tochter groß genug ist 😉

  • antworten Monika 13. Juni 2018 at 11:56

    Liebe Nadine,
    schon öfters habe ich darüber nachgedacht einen Schrebergarten zu mieten! Leider sind die in unserer Gegend so schwer zu bekommen. Ich fände es toll Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten zu ernten. Man weiß was man hat!
    Zudem finde ich es sehr entspannend in Erde zu wühlen und den Pflanzen beim Wachsen und Gedeihen zuzuschauen.

    Liebe Grüße

    Monika

    • antworten Dreierlei Liebelei 13. Juni 2018 at 12:09

      Ist es schwer oder unmöglich? 🙂 Frag doch mal nach einer Warteliste in deiner Stadt und bei den Nachbarstädten.

  • antworten Kathi 13. Juni 2018 at 12:10

    Einen eigenen Garten zu haben ist tatsächlich fast wir Urlaub – das weiß ich aus unserem letzten Garten mit Obstbäumen und -Sträuchern und vielen Gemüsebeeten, die meine Schwiegereltern angelegt hatten.
    Jetzt im neuen Garten ist alles so schleppend, die Obstbäume und Sträucher müssen erstmal wachsen, die Beete angelegt werden. Der neue Garten grenzt zudem an zwei Straßen so dass das liegen im Garten zum liegen auf dem Präsentierteller wird.
    Trotz allem möchte ich den Garten nicht missen und wenn er mich doch mal in den Wahnsinn treibt, schaue ich mich hier um und weiß, irgendwann ist unser Stückchen Erde genau so schön, es braucht halt nur seine Zeit.
    Danke für diese Motivation 🙂

    • antworten Dreierlei Liebelei 13. Juni 2018 at 12:12

      Falls es dich tröstet: bei uns sind es die Nachbarn, die direkt in unseren Garten gucken können und ja, das Problem vom neu angelegten Garten kenne ich auch. Es wird auch hier noch Jahre dauern, bis alles schön eingewachsen ist und so aussieht, wie wir es uns vorstellen. Aber dann hat man es immerhin selbst gemacht und das ist auch ein sehr, sehr schönes Gefühl! 🙂

  • antworten Karina 13. Juni 2018 at 12:16

    Liebe Nadine,
    eine tolle Buchvorstellung !!!! ja, ich liebe auch so sehr mein Garten und weiß was es heißt einen Garten zu haben
    es ist zwar ein Blumengarten aber immer hin 🙂
    Liebe Grüße aus Schwäbisch Hall
    Karina

  • antworten Antje 13. Juni 2018 at 21:11

    Bis vor ein paar Monaten dachte ich auch, dass es unmöglich wäre, an einen Schrebergarten zu kommen. Als Alternative habe ich mir einen Mietacker für 6 Monate genommen und zwei Wochen später wurde plötzlich in einem Nachbarschaftsnetzwerk ein „Mitgärtner“ in einem Schrebergarten gesucht. Als Alleinerziehende wuchs der Besitzerin der Garten über den Kopf.
    Ich habe nicht lang gezögert und habe Kontakt aufgenommen, jetzt werkeln wir „Gartentanten“ gemeinsam. Es ist herrlich und erstaunlich, wie die Zeit verfliegt und was wir innerhalb von ein paar Monaten schon geschafft haben.
    Liebe Grüße, Antje

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