0
Gesundes Hauptgerichte Suppen

Ramen Suppe mit Erdnuss-Chili-Garnelen

19. Februar 2019
Ramen Suppe mit Erdnuss und Garnelen

Eine dampfende Schüssel Ramen erinnert mich immer an unseren Trip nach New York, wo wir uns nach einem Tag Regen ziemlich durchgefroren an einer Glasfront sitzend, aufwärmten und die asiatische Suppe schlürften. Nichts hätte ich in diesem Moment lieber haben wollen. Und nirgendwo hätte ich lieber gesessen. Hier zuhause hat der Liebste sein Rezept für die Brühe in der Zwischenzeit perfektioniert und auch, wenn hier während des Essens keine gelben Taxen am Fenster vorbeifahren und geschäftige Menschen vorbeieilen und man nicht in der inspirierendsten Stadt überhaupt sitzt, verschafft so eine Schüssel trotzdem ein ziemlich wohliges Gefühl. Gerade jetzt für den Übergang vom Winter zum Vorfrühling mag ich solche herzhaft-frischen und aromatischen Suppen sehr gerne.

Ramen Suppe mit Erdnuss und Garnelen

Die Brühe wird durch Kaffir-Limettenblätter und Zitronengras schön frisch – beides haben wir immer im Tiefkühler auf Vorrat, das bekommt ihr im asiatischen Supermarkt eures Vertrauens. Für den richtigen Geschmack sorgen Miso- und Currypaste. Ein bisschen Erdnussmus rundet die Brühe ab. Als Einlage kommt rein, was gefällt. Wir haben uns hier für in feine Streifen geschnittenen Weißkohl, Champignons, frische Sojasprossen, Erdnuss-Chili-Garnelen und natürlich gehackte Erdnüsse und Koriander entschieden.

In feine Streifen geschnittener Spitzkohl, Pak Choi, Zuckerschoten oder zum Beispiel Möhren machen sich aber auch sehr gut. Eigentlich alle Gemüsesorten, die man gut roh essen kann und mag. Die Garnelen könnte man zum Beispiel auch durch Rindersteakstreifen oder gebratenes Hühnchen ersetzen. Ein Ramen Klassiker ist auch ein wachsweich gekochtes, halbiertes Ei. Hier gibt´s keine Grenzen – erlaubt ist (wie immer eigentlich) was schmeckt!

Ramen Suppe mit Erdnuss und Garnelen
Ramen Suppe mit Erdnuss und Garnelen

Ramen Suppe mit Erdnuss-Chili-Garnelen

Zutaten // vier Personen

  • Kokosöl
  • eine rote Chilischote
  • ein daumengroßes Stück Ingwer
  • zwei Knoblauchzehen
  • zwei Esslöffel Sojasauce
  • zwei Esslöffel brauner Zucker
  • ein paar Spritzer Fischsauce
  • zwei Esslöffel Misopaste
  • ein Teelöffel Currypaste
  • vier Esslöffel Erdnussmus
  • zwei Liter Gemüsebrühe
  • zwei gehäufte Esslöffel Erdnussbutter
  • drei bis vier Kaffir-Limettenblätter
  • ein Stängel Zitronengras
  • Saft von zwei Limetten
  • gehackte Erdnüsse (geröstet und gesalzen)
  • 16 Garnelen
  • Suppeneinlage nach Belieben, wie zum Beispiel Reisnudeln, Bambussprossen, Kohlstreifen, Pilze, Koriander, etc.

Die Hälfte der Chili Schote, den geschälten Ingwer und den Knoblauch fein hacken und in einem Topf in einem Esslöffel Kokosöl bei mittlerer Temperatur anschwitzen. Mit der Sojasauce ablöschen, den Zucker, die Miso- und die Currypaste dazugeben, mit der Gemüsebrühe aufgießen, das Erdnussmus, die Fischsauce, die Kaffir-Limettenblätter und das Zitronengras dazugeben, die Temperatur höher stellen und alles aufkochen.

Jetzt etwa 15 Minuten köcheln lassen und die restlichen Zutaten vorbereiten. Die Brühe zum Schluss mit dem Saft einer Limette und ggf. Soja- und Fischsauce abschmecken. Die Limettenblätter und das Zitronengras sind Würzzutaten – die werden vor dem Servieren aus der Brühe genommen und nicht mitgegessen.

Für die Erdnuss-Chili-Garnelen die andere Hälfte der Chilischote in feine Ringe schneiden und beides in einem Esslöffel Kokosöl ca. fünf Minuten anbraten. In der Zwischenzeit zwei Esslöffel der Erdnüsse sehr fein hacken. Die Garnelen zuerst mit dem Saft iner Limette ablöschen und dann mit den Erdnüssen bestreuen.

Suppeneinlage:
Wir haben ein Päckchen Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereitet, ein Viertel eines Weißkohls und acht Champignons in feine Streifen geschnitten und frische Sojasprossen, gehackten Koriander, gehackte Erdnüsse und mehr Limettensaft und Chili zum Selbst-verfeinern.

Gut geeignet sind eigentlich alle Gemüsesorten, die man gut roh essen kann und mag, wie zum Beispiel in feine Streifen geschnittener Spitzkohl, Pak Choi, Zuckerschoten oder auch Möhren. Die Garnelen könnte man zum Beispiel auch durch Rindersteakstreifen oder gebratenes Hühnchen ersetzen. Ein Ramen Klassiker ist auch ein wachsweich gekochtes, halbiertes Ei – erlaubt ist (wie immer eigentlich) was schmeckt!

Ramen Suppe mit Erdnuss und Garnelen
Ramen Suppe mit Erdnuss und Garnelen

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp in Sachen Meal Prep: man kann gut gleich die doppelte Menge der Brühe vorbereiten und sie einfrieren. So hat man nur ein Mal den Zeitaufwand – da das Rezept für vier Personen ausgelegt ist und bei uns so also zu zweit für zwei Mahlzeiten reicht, können wir so vier Mal Ramen essen und müssen nur ein Mal Brühe kochen. Die Einlagen-Zutaten sind dann innerhalb von zehn Minuten vorbeitet… Ach, ich mag diesen Meal Prep Trend.

Habt es schön!
Nadine


Wenn ihr das Rezept für später pinnen möchtet, könnt ihr, wenn ihr mögt, gerne eines dieser Fotos hier verwenden. Ihr unterstützt mich so auch direkt bei meiner Arbeit, weil noch mehr Leute meine Rezepte sehen können – vielen Dank dafür!

Das könnte dir auch gefallen:

4 Kommentare

  • antworten Meal Prep für Anfänger – So organisiere ich meine Menüplanung und meine Rezeptsammlung mit Trello – Dreierlei Liebelei 5. März 2019 at 6:58

    […] Prep Tipp: Wir bereiten die doppelte Menge der Brühe für die Ramen Suppe mit Erdnuss-Chili-Garnelen zu und frieren eine Hälfte ein – die restlichen Zutaten sind in zehn Minuten […]

  • antworten Esther Brill 7. März 2019 at 14:55

    Ich habe dein leckeres Rezept ausprobiert und es hat uns hier sehr gut geschmeckt. Ich habe die Garnelen durch Hähnchenbrust ersetzt. Über weitere leckere und alltagstaugliche Rezepte freue ich mich immer. Verrate doch auch gerne noch mehr von euren Garten-Projekten

    lg

    Esther

  • antworten Juli Tea 16. April 2019 at 13:16

    Wahrscheinlich warst Du noch nie in Japan, der Heimat von Ramen. Sonst wüsstest Du, dass man Stäbchen nie und nimmer wie einen Dolch ins Essen sticht. Das macht man nur zu Beerdigungen, weil des den Tod symbolisiert.
    Sieht wirklich gruselig aus!

  • Schreibe eine Antwort