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Homemade BBQ Sauce + Etiketten Freebie {inkl. Thermomix-Variante}

12. Juni 2015

Dieser Post enthält Werbung.

Plötzlich war er da, der Sommer! Die Vergissmeinnicht im Garten sind längst verblüht, dafür recken jetzt die hübschen Dahlien ihre Blüten gen Sonne. Es ist diese besondere Zeit im Jahr. Die, in der man mit dem Rad an Kornfeldern vorbei fährt. Die Zeit, in der man heiße Wochenend-Tage am See verbringt, sich in der Mitte von selbigem auf dem Schlauchboot sonnt und danach noch eine Runde Beach-Volleyball am Ufer spielt. Ja gut, ok – das mit dem Volleyball kam bisher erst ein Mal in meinem Leben vor. Aber immerhin war es letzte Woche… Es ist außerdem die Zeit, in der täglich der Geruch von Grillkohle in der Luft liegt und man froh ist, wenn man selbst der ist, der den Grill angeschmissen hat und nicht irgendein Nachbar.

Genau das haben wir auch für´s kommende Wochenende geplant: Freunde einladen, entspannt ein paar Burger grillen und bei hoffentlich schönstem Wetter das Leben feiern… Die Barbecue Sauce für die Burger habe ich heute schon zubereitet, die Burger Buns backe ich am Wochenende frisch (auf Veras Empfehlung hin backe ich unter anderem diese hier) und den Rest bereiten wir alle gemeinsam vor.

Homemade BBQ Sauce // Thermomix-Variante

Zutaten für etwa 750 ml
drei Dosen geschälte Tomaten in Tomatensaft (Abtropfgewicht jeweils 240 g)
100 g Schalotten, geschält und halbiert
sieben Zehen Knoblauch, geschält und halbiert
30 g Sonnenblumenöl
100 g brauner Zucker, am besten Muscovado-Zucker
100 ml Sherry-Essig
Saft von zwei Orangen
40 ml Worcester-Sauce
100 ml Kaffee
50 g Honig
ein bis drei Chili-Schoten, je nach gewünschter Schärfe
zwei Teelöffel Rauchsalz

Die Tomaten in ein Sieb abgießen und etwas abtropfen lassen. Die Schalotten und den Knoblauch in den Mixtopf geben und fünf Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Das Sonnenblumenöl dazuwiegen und alles zwei Minuten bei 80 Grad auf Umrührstufe andünsten lassen. Den Zucker dazugeben und drei Minuten bei 100 Grad auf Umrührstufe karamellisieren lassen. Die Mischung mit dem Sherry-Essig, dem Orangensaft, der Worcester-Sauce und dem Kaffee ablöschen, den Honig und die Chili-Schote(n) dazugeben und zwanzig Minuten bei 100 Grad und Stufe 1 kochen lassen. Die abgetropften Tomaten und das Salz dazugeben, alles auf Stufe 6 fein pürieren und dann ohne Messbecher mindestens 80 Minuten bei 100 Grad auf Umrührstufe bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen, noch mal abschmecken und in kochend heiß ausgespülte Gläser füllen.

Selbstverständlich kann man die Sauce auch im Topf zubereiten. Dafür schneidet man die Schalotten in feine Würfelchen, hackt Knoblauch und Chili-Schoten fein und die Tomaten ebenfalls. Ansonsten ist die Zubereitung gleich. Und weil sich die Barbecue Sauce wunderbar als Geschenk aus der Küche eignet, habe ich euch mein Etikett als Freebie aufbereitet, das könnt ihr euch gerne wieder herunterladen (Etikett Download). Wie immer: sehr gerne ausdrucken und benutzen, aber nur für den privaten Gebrauch und wenn ihr sie veröffentlicht, bitte Quellenangabe nicht vergessen. Merci! Sie passen außerdem zu den Grillparty-Etiketten vom letzten Jahr – falls ihr die noch nicht kennt, hier geht es zu den BBQ Etiketten.

Ich bin ja ein kleines Geschenke-aus-der-Küche-Fangirl! Ich liebe es, Leckeres zu verschenken und zu bekommen und deshalb finde ich auch die TIY-Aktion von Vorwerk großartig. Am 24. Juni feiert Vorwerk den Schenk-mal-was-Tag und fordert alle auf, mal etwas selbstgemachtes zu verschenken – unter dem Motto Thermomix-it-yourself (TIY) wurden in der Rezeptwelt viele, tolle Ideen gesammelt und meine BBQ Sauce reiht sich nun ebenfalls mit ein.

 

Wie macht ihr eure Barbecue-Sauce? Macht ihr sie überhaupt selbst? Ich bin gespannt!

Habt es schön!
Nadine

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Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Vorwerk. Vielen Dank! 
Der Thermomix ist eine Dauerleihgabe zur Rezept-Entwicklung für Vorwerk.

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18 Kommentare

  • antworten Tulpentag 12. Juni 2015 at 6:08

    Liebe Nadine.
    Ein super Beitrag mit tollen Bildern. 🙂 Ich mache meine BBQ-Sauce ähnlich wie du. Sooo lecker. Wenn es schnell gehen muss oder ich nur einen Kleks brauche, tut es aber auch mal Ketchup mit starkem Espresso. Auch das ist schon echt rauchig.

    Ich glaube, beim heutigen Grillabend kommt die aufwändige Variante mal wieder zum Einsatz. Dein Rezept hat mir jetzt echt wieder Hunger bereitet. 😀 Vielen Dank für das schöne Freebie!

    Lieben Gruß

  • antworten goldapfelblog 12. Juni 2015 at 6:37

    Wieder einmal sehr schöne Fotos von dir! Die Sauce ist sicher ebenso lecker…
    Grüsse Nadine

  • antworten Juliane Haller 12. Juni 2015 at 7:44

    Mhmmm! Deine BBQ-Sauce sieht toll aus und das Rezept liest sich sehr vielversprechend. Ich habe meine BBQ-Sauce bisher immer nach diesem Rezept hier gemacht:
    http://schoenertagnoch.blogspot.de/2011/07/nachgekochtt-selbstgemachte-barbecue.html

    Aber Deins werde ich auf jeden Fall auch ausprobieren!

    Liebe Grüße und natürlich "schöner Tag noch!",
    Juliane

  • antworten scrapkat 12. Juni 2015 at 8:39

    Danke für die Inspiration und das Freebie 🙂
    Gruß scrapkat

  • antworten Canis motion 12. Juni 2015 at 9:09

    Barbeque Sauce selbstgemacht… warum hab ich das noch nie gemacht????

  • antworten Corinne von Coco's Cute Corner 12. Juni 2015 at 9:29

    Das perfekte Rezept für das tolle Grillwetter. Danke dafür.
    Alles Liebe,
    Corinne

  • antworten cookingdaddy 13. Juni 2015 at 17:42

    Ich liebe BBQ Saucen und deine klingt ganz fantastisch. Direkt mal abgespeichert.
    Die Fotos sind auch absolut toll.
    Kompliment dafür

  • antworten Motte 13. Juni 2015 at 19:31

    Ein bisschen schade ist es schon, dass der Frühling schon wieder vorbei ist. Aber wenn ich nun endlich wieder raus an den Grill können, macht mir das eigentlich gar nichts aus! 🙂 Die Sauce sieht dafür ganz besonders geeignet aus. Selbstgemacht habe ich eine barbecue sauce noch nie, aber vielleicht wird es mal Zeit. Da freuen sich die Mitgriller sicherlich.. und verschenken kann man sie auch gut an die sommer-geburtstagskinder
    x motte
    http://mottesblog.blogspot.de/

  • antworten Germaine Papenfuss 26. September 2015 at 7:52

    Hallo Nadine, seit du dein BBQ-Saucen-Rezept veröffentlicht hast, hab ich sie schon dreimal gekocht!! Im Moment köchelt die 4. Portion im Thermi 😉 Wir sind heut abend auf einer Barbecue-Party eingeladen und da ist das immer ein super Mitbringsel! Alle waren bisher begeistert!! Mal schauen wie lange der Vorrat dieses Mal anhält! Niiiiieeeeee wieder eine andere BBQ-Sauce! Vielen vielen Dank! Mach weiter so! LG, Germaine

  • antworten Maximilian Franzen 23. Dezember 2015 at 8:38

    Hallo Nadine,
    die BBQ-Sauce von dir sieht verdammt lecker aus!!
    Ich habe gestern auch eine Homemade BBQ-Sauce kreiert, aber nach einem ganz anderen Rezept und ohne Thermomix.
    Wenn du Lust hast kannst du ja mal vorbeischauen
    http://franzenkocht.de/

  • antworten Anonym 28. Dezember 2015 at 23:06

    Hallo!
    Ich habe heute die BBQ Sauce im Thermomix gekocht. Sie schmeckt super, ist aber nach insgesamt 140 min kochen immer noch flüssig wie am Anfang. Was kann ich tun?

    • antworten Dreierlei Liebelei 29. Dezember 2015 at 6:32

      Zum Einkochen einfach ohne Deckel im Topf bei mittlerer Hitze einkochen. Da wird sie dicker 🙂

  • antworten Mona 9. April 2016 at 0:09

    Hallo 🙂

    vei mir ist die Soße auch nicht wirklich angedickt. Habe dann irgendwann die Temperatureinstellubg auf Varoma/ 120C geändert. Nun blubberts ganz fleißig und geht etwas flotter! 🙂 Danke für das Rezept es duftet auf jeden Fall schon hervorragend!

  • antworten MrL 15. August 2016 at 17:41

    Huhu, wie lange ist die BBQ-Soße haltbar? Gruß MrL

    • antworten Dreierlei Liebelei 15. August 2016 at 18:03

      Wenn du sauber arbeitest und die Flaschen keimfrei sind, ist die Sauce sicher ein Jahr haltbar 🙂

  • antworten Lebkuchengewürz selbstgemacht + Geschenke aus der Küche Round-up – Dreierlei Liebelei 24. November 2016 at 7:14

    […] wäre es zum Beispiel mit einer Barbecue Sauce mit samt […]

  • antworten Homemade Whiskey BBQ Sauce – Cook & Taste 12. Juni 2017 at 20:14

    […] dem Blog von Natalie „Dreierlei Liebelei“ wurde ich für ein Grundrezept fündig. Allerdings habe ich das Rezept noch etwas nach […]

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