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Spargelrisotto mit Bärlauch, Gorgonzola und Walnüssen

20. April 2016

Spargelrisotto

Werbung // Die Königin ist zurück! Wurde auch Zeit, dass überall die kleinen Spargelhäuschen wieder aufmachen – quasi auf jeder Strecke, die ich wohin auch immer nehmen muss, steht eine der Hütten, die das heiß ersehnte Gemüse verkaufen und ich bin dankbare Abnehmerin. Wenn die Spargelsaison beginnt, haben wir hier im Hause Liebelei nämlich schon wieder Panik, dass sie gleich wieder vorbei ist und nicht genügend ausgekostet wurde. Deshalb gibt es hier ab jetzt: Spargel, Spargel, Spargel. Und aus diesem Grund musste ich auch wirklich nicht lange wegen des Hauptdarstellers überlegen, als die Kampagne „Deutschland – Mein Garten.“ bei mir anfragte, ob ich ein saisonales und regionales Fast Good-Rezept für den April entwickeln möchte.

Spargelrisotto Spargelrisotto Spargelrisotto

Das Thema saisonale und regionale Ernährung liegt mir selbst doch sehr am Herzen. Natürlich schaffe ich es auch nicht immer, mich nur entsprechend zu ernähren – aber sich ein paar Gedanke zum Thema zu machen und wenigstens ab und zu bewusster einzukaufen, das bekommt doch jeder hin. Wer ein wenig Saisonkalendarische Unterstützung braucht, ist hier gut aufgehoben. Einfach den Monat und entsprechend Obst oder Gemüse anklicken und schon erfährt man, was gerade Saison hat. Jetzt aktuell sind das zum Beispiel Blattspinat, Champignons, Kartoffeln, Kopfsalat, Paprika, Radieschen, Rettich, Rhabarbaer und eben mein geliebter Spargel.

Spargelrisotto

Spargelrisotto mit Bärlauch, Gorgonzola und Walnüssen

Zutaten // zwei Portionen

  • ein halbes Kilo grüner Spargel
  • eine große Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
  • eine Knoblauchzehe, in kleine Stücke gehackt
  • Olivenöl
  • 600 ml Gemüsebrühe oder Gemüsefond
  • 120 ml trockener Weißwein
  • 250 g Risottoreis
  • 70 g milder Gorgonzola
  • ein Esslöffel Butter
  • etwa zehn Blätter Bärlauch
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • ein kleiner Zwei Thymian
  • eine kleine Handvoll gehackte Walnüsse
  • optional ggf. ein paar Tropfen gutes Walnussöl

Die Spargelstangen vom holzigen, unteren Ende befreien und halbieren. Die Kopfenden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, die andere Hälfte in kleine Scheiben schneiden. Den Backofen auf 200° C (Umluft) vorheizen. Die Spargelhälften auf dem Backblech mit einer Mischung aus etwa einem Esslöffel Olivenöl und etwas Salz und Pfeffer einpinseln und etwa 20 Minuten backen, bis sie weich sind.

Die Gemüsebrühe oder den Gemüsefond erhitzen. In einem anderen Topf ein Esslöffel Olivenöl erhitzen, die Temparatur drosseln und die Spargelscheiben, die Zwiebeln und den Knoblauch ein paar Minuten dünsten. Den Reis einrieseln lassen und die Temparatur wieder höher stellen – ständig rühren, damit der Reis nicht brät und sobald er etwas glasig wird, mit dem Weißwein ablöschen. Nun immer weiter rühren, bis der Wein komplett verkocht ist, dann eine Schöpfkelle der Brühe zum Reis geben und die Temparatur drosseln, so dass es nur leise vor sich hin blubbert. Sobald die Brühe verkocht ist, wieder eine Schöpfkelle nachgießen und so solange verfahren, bis die Brühe leer ist. Das Risotto immer schön rühren, dann wird es wunderbar cremig. Nach ca. 20 Minuten sollte der Reis weich sein, aber noch etwas Biss haben – dann ist er perfekt.

In der Zwischenzeit den Bärlauch mit etwa einem Esslöffel Olivenöl pürieren und zur Seite stellen. Nun noch das Risotto mit etwas Salz und Pfeffer würzen und dann den Topf vom Herd nehmen. Jetzt noch einen Esslöffel Butter und den Gorgonzola in kleinen Stücken vorsichtig einrühren, den Deckel auf den Topf setzen und das Risotto zwei Minuten ziehen lassen – fertig! Dann sofort mit den Spargelhälften, dem Bärlauchöl und den Walnüssen servieren und etwas Gorgonzola darüber geben. Wer sowieso welches zuhause hat, kann noch ein paar Tropfen Walnussöl darüber träufeln.

Spargelrisotto

Das war schon ein sehr würdiger Einstieg in die Spargelzeit und ich freu mich wahnsinnig auf mehr mehr mehr. Wie mögt ihr denn euren Spargel am liebsten?

Habt es schön!
Nadine

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17 Kommentare

  • antworten Ye Olde Kitchen 20. April 2016 at 8:44

    Liebe Nadine,
    das sieht so gut aus, da bekomme ich sofort Lust drauf! Schöne Kombination auch der Gorgonzola mit Bärlauch. Das kommt definitiv auf die Spargel-Nachkochliste. Wir essen grünen Spargel gern angebraten mit Eierbröselschmelze, Spargeltafte ist auch fein und einmal muss es auch immer die klassische Variante mit Kartoffeln und Hollandaise geben.
    Viele Grüße aus Ye Olde Kitchen, Eva

  • antworten Mona 20. April 2016 at 9:51

    Liebe Nadine,
    ich weiß jetzt schon, dass ich es lieben werde 🙂 alle Zutaten lecker und zusammen bestimmt ein Traum! Wird sofort gepinnt und ganz schnell nachgekocht 🙂
    LG Mona

  • antworten Nora 20. April 2016 at 9:54

    Mhh das würde ich grade am liebsten zum Frühstück essen 😀 Bei mir gabs gestern (und vorvorgestern und heute vermutlich ebenfalls) Spargel für Faule. Gestern zB den gedrittelten Spargel mit gefrorenen Lachsfilets in eine geschlossene Ofenform mit etwas Zitrone, Knoblauch und Öl für 30 Minuten in den Ofen. Währenddessen habe ich ein Melissenbad genommen und mich aufs Essen gefreut 😉 Manchmal mache ich das gleiche auch ohne Lachs, dann gebe ich den fertigen Spargel einfach über einen großen Salatteller zusammen mit Kürbiskernen und dem Back-Sud.

    Beste Grüße, Nora

  • antworten Manja 20. April 2016 at 11:00

    Oh liebe Nadine,
    das klingt sehr lecker und kommt gleich auf meinen Wochenendplan. Ich mag Spargel auch sehr. Weißen am liebsten ganz klassisch mit Butter und Kartoffeln. Bei grünem bin ich da etwas experimentierfreudiger. Flammkuchenteig mit Ziegenfrischkäse bestreichen, halbierten grünen Spargel und halbierte kleine Tomaten darauf etwas Olivenöl und solange der Bärlauch noch Saison hat zum Schluß frischen Bärlauch dazu …
    Sehr lecker 🙂
    Liebe Grüße
    Manja

  • antworten mareen 20. April 2016 at 11:31

    Ich freu mich auch jedes Jahr so auf die Spargelzeit und finde, dass sie viel zu schnell wieder vorbei ist. Spargelrisotto ist eins meiner absoluten Lieblingsrezepten. Gorgonzola und Walnüsse hab ich bisher allerdings noch nie rein gemacht, muss ich aber beim nächsten Mal gleich ausprobieren, kann ich mir sehr gut vorstellen. Danke für die Inspiration, liebe Nadine.
    Aus dem Ofen und in Kombi mit Lachs oder Shrimp mag ich den grünen Spargel am Liebsten.
    Liebe Grüße.
    xo.mareen

  • antworten Doro 20. April 2016 at 12:21

    Ich bin soooo froh, dass wieder Spargelzeit ist! Endlich wieder leckere Sache damit zaubern. Yummy!
    Und leckere Rezepte speichere ich gerne ab 😉

  • antworten Die Rabenfrau 20. April 2016 at 22:51

    Na, das sieht mal lecker aus! Wird garantiert nachgekocht, denn erstens liebe ich Spargel und zweitens Risotto. Und nun gleich beides auf einmal! Danke für’s Teilen!
    Grüßle
    Ursel

  • antworten Nicole 22. April 2016 at 11:57

    Mhhhh, wie lecker ♥
    Ich mag den grünen Spargel lieber als den weißen. Kurz und knackig in der Pfanne angebraten – köstlich.
    LG, Nicole

  • antworten Jule 22. April 2016 at 22:57

    Hi Nadine,
    Ich verfolge deinen Blog erst seit neuestem, aber bin ganz angetan von deinen Ideen, Gedanken und Rezepten. Das Risotto gab es gleich gestern Abend…ein absolutes Highlight an einem gewöhnlichen Donnerstag 😉
    Super gut beschrieben, kann im Grunde nix schiefgehen und geschmacklich als auch optisch einfach Oberklasse.
    Danke dafür und mehr mehr mehr :-p

    Jule

  • antworten Martina 28. April 2016 at 14:19

    Hallo Nadine,
    Dein Blog gefällt mir sehr! Das Risotto nach deinem Rezept war wirklich sehr lecker. Ich weiß nur nicht, wie du es schaffst, zehn Bärlauchblätter und 1EL Olivenöl zu pürieren??
    Herzliche Grüße, Martina

    • antworten Dreierlei Liebelei 28. April 2016 at 17:25

      Ich habe so einen Mixtopf mit Pürierstabaufsatz – darin geht´s 🙂
      Es freut mich sehr, dass es dir geschmeckt hat!

  • antworten Barbara 29. April 2016 at 11:59

    Hmm, das klingt gut! Ich liebe eh Gerichte mit Nüssen. Bestelle ich mir beim Chinesen immer mit dazu. Und Bärlauch wächst bei mir im Garten. Das schreit ja danach dein Gericht zum Wochenende nach zu kochen.

  • antworten detail-verliebt.de 30. April 2016 at 6:20

    Liebe Nadine,
    oh, wie lecker! Ich mag grünen Spargel sehr gern, viel lieber als den weißen, der bei uns so unverhältnismäßig viel verbreitet ist. Am liebsten esse ich ihn asiatisch angehaucht.
    Liebe Grüße
    Sandra

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