Blogtipps Inspiration Kolumne

„Das ist doch alles nicht real!“
{Wie ich mein Instagram-Profil führe}

21. Oktober 2016

Wie ich mein Instagram-Profil führe {Konzept, Farbschema, Persönlichkeit}

Ich mag es, wenn Dinge zusammenpassen. Das mochte ich schon immer! Ich liebe durchdachte Konzepte und kann sehr sehr viel Freude aus den schönen Dingen des Lebens ziehen. Ich bin detailverliebt, bodenständig und echt – und genau so führe ich auch mein Instagram-Profil. Mein Instagram Feed ist zu einhundert Prozent Nadine. Ich bin ehrlich: es sind nicht immer Fotos, die genau so in dem Moment entstanden sind, in dem ich sie poste. Und selbstverständlich besteht mein Leben nicht nur aus dem Farbschema, in dem mein Instagram Feed gehalten ist. Aber ich nutze Instagram auch nicht dazu, euch täglich meinen Alltag zu zeigen oder alles zu dokumentieren, was ich mache oder esse. Ich sehe mein Profil eher künstlerisch. Ich verarbeite oft über Fotos meine Gefühle – schreibe persönliches und versuche dabei, nicht zu privat zu werden. Ich gebe kleine Einblicke in meine Schwächen, aber nutze auch diesen Kanal hauptsächlich dafür, euch mit dem zu inspirieren, was ich sehe.

Wie ich mein Instagram-Profil führe

‚Das ist doch alles nicht real!‘

Natürlich kann man mir vorwerfen, mein Instagram Feed sei nicht real. Aber im Ernst: nichts, von dem, was ich poste, ist aus dem Nichts in einem 3D-Programm am Computer entstanden. Meine French Press, die auf einer hübschen Kommode steht, stand da wirklich, als ich sie fotografiert habe. Sie stand nicht in ihrem natürlichen Lebensraum, aber sie ist real. Der hübsch angerichtete Salat war real. Mittlerweile dürfte jeder Leser von mir einschätzen können, dass ich nichts mit künstlichen Mitteln besser aussehen lasse – dafür bin ich viel zu gierig auf mein Essen. Aber ich schreibe mittlerweile fast sechs Jahre einen Blog, auf dem Essen ein großes Thema spielt, natürlich habe ich dann auch fast sechs Jahre Erfahrung im Foodstyling. Die Salate, die ich poste, sehen selbstverständlich anders aus, als die, die ich nicht fotografiere. Es ist nicht das echte Leben – es ist Social Media. Es ist ein Ausschnitt aus dem echten Leben. Natürlich esse ich auch unansehnliche Gerichte und evtl. steht neben dem gezeigten Bildausschnitt ein Wäschekorb, der vollbeladen mit dreckiger Wäsche ist. Aber was würde es euch denn bringen, wenn ich euch den zeige?

Es ist nicht das echte Leben – es ist Social Media. Es ist ein Ausschnitt aus dem echten Leben.

Wie ich mein Instagram-Profil führe

#Fürmehrrealitätaufinstagram! Wirklich?

Es gäb da ja für solche Dinge sogar einen Hashtag. #Fürmehrrealitätaufinstagram heißt der. Ich hab allerdings wenig Interesse daran, euch allen ständig haargenau zu erzählen, was bei mir alles schief läuft, wie viele Wäschekörbe mit gewaschener, aber noch nicht zusammen gelegter Wäsche tagelang bei uns herumsteht und detailreich zu erläutern, was ich nicht kann. Was würde euch das bringen? Kurze Genugtuung, dass auch „bei der“ nicht alles Gold ist, was glänzt? Dass nicht alles perfekt ist? Würde euch das inspirieren? Weiterbringen? Eher nicht! Es würde euch vielleicht kurz ein gutes Gefühl verschaffen, dass es bei allen anderen auch nicht läuft. Aber letztlich ist das gute Gefühl schnell verpufft, denn daraus dass es anderen genau so „schlecht“ geht, wie einem selbst, zieht man auf Dauer keine Zufriedenheit. Es ist nur ein kurzer Trost!

Ich verrate euch was: Ja, auch bei mir läuft´s mal nicht. Ich habe meine Wäsche nie im Griff und bin eine miese Hausfrau. Auch ich bin mal überfordert mit allem. Ich hab Tage, an denen möchte ich alles hinschmeißen und mich verkriechen. Und ja, auch ich poste das mal auf Instagram, wenn es mir nicht so besonders gut geht. Aber ich poste dann trotzdem ein schönes Foto. Eines, das in mein Farbschema passt. Eines, das evtl. gestylt ist. Eines, das dann evtl. jemanden von euch inspiriert. Das verschafft wiederum mir ein gutes Gefühl! Weil das etwas ist, das ich gut kann. Ich setze den Fokus lieber darauf, als ständig alle auf meine Schwächen hinzuweisen.

Und wisst ihr was? Mir ist es gleichzeitig völlig egal, ob andere das genaue Gegenteil machen und unter #fürmehrrealitätaufinstagram Chaoszimmer, Dreckwäsche und schmutzige Küchen posten. Ich sehe das wertfrei. Weil Instagram jeder genau so nutzen soll, wie er es mag und wie es für ihn passt! Ich selbst bestimme ja, wem ich folge, was mich interessiert und was mir gut tut. Ich folge über tausend Profilen auf Instagram. Manchen folge ich lediglich deshalb, weil mir die Farbwelt des Feeds gefällt. Manchen folge ich, obwohl die Fotos rein optisch nicht meinem Geschmack entsprechen, aber ich finde die Person hinter dem Profil interessant. Manchmal entfolge ich Leuten, weil mir ihre Art zu schreiben, auf die Nerven geht und mir meine Zeit zu kostbar ist, um mich immer wieder darüber zu ärgern. Aber ich würde mir nie anmaßen, jemandem zu sagen, er führe sein Profil falsch oder solle es anders machen – nur, weil es mir nicht zusagt. Es steht mir ja frei, einfach abzuhauen!

Weil Instagram jeder genau so nutzen soll, wie er es mag und wie es für ihn passt! Ich selbst bestimme ja, wem ich folge, was mich interessiert und was mir gut tut.

Wie ich mein Instagram-Profil führe

Farbschema

Auf meinem Profil wiederholen sich immer wieder die selben Farben. Jeder, der mich ein bisschen besser persönlich kennt, weiß, dass dieses Farbschema zu hundert Prozent Nadine ist. Selbst in meinem Kleiderschrank findet man genau die Farben, die man auch in meinem Instagram-Feed findet. Vera, die mir mittlerweile eine gute Freundin ist und die mich auch privat ziemlich gut kennt, hat mich mal liebevoll „Sackleinen-Nadine“ genannt – einfach weil dieses entsättigte Naturfarbenschema genau zu mir passt. Es ist nicht so, dass ich mir dieses Farbschema für meinen Feed ausgesucht und festgelegt habe, so sieht es bei uns nun mal aus. Und den Rest habe ich einfach angepasst.

Ich möchte einen stimmigen Feed haben, eine Bildsprache mit Wiedererkennungswert. Aus diesem Grund lass ich deshalb einfach alles, was nicht in dieses Schema passt, weg. Den Kaffee, den ich bei meiner Tante aus einer rot-orange-farbenen Tasse trinke, poste ich einfach nicht. Den genieße ich nur mit ihr, ohne vorher mein Handy zu zücken. Einen Schnappschuss aus ihrem Garten zeige ich euch, weil es zu mir passt. So einfach ist das! Ich bringe durch meinen Beruf einfach eine Leidenschaft für Bildsprache mit – und für mich ist es wie gesagt relativ einfach, diese Bildsprache einzuhalten, weil es genau so bei uns aussieht. Weil ich einfach Ausschnitte aus meinem Alltag zuhause zeigen kann und es passt. Weil das mein Stil ist.

Mittlerweile kann ich ziemlich gut und schnell selektieren, was da rein passt und was nicht und letztlich schadet es euch ja nicht, wenn ich zum Beispiel die türkisfarbene Wasserflasche aus diesem Bildausschnitt nehme, weil sie nicht in mein Schema passt. Oder wenn ich das Foto von Stef und mir schwarzweiß färbe, weil es dann besser in meinen Feed passt. Und wenn dein Stil nun komplett anders ist und du am liebsten jeden Tag deinen bunten Alltag posten möchtest, ohne darüber nachzudenken, dann mach das einfach! Und fühl dich nicht von mir und meinem durchdachten Profil provoziert. Jeder, wie er mag! Fokussiere dich auf dich und darauf, dass DU happy mit dem bist, was du machst. Es gibt hier nämlich kein richtig und falsch, nur den persönlichen Geschmack.

Es ist nicht so, dass ich mir dieses Farbschema für meinen Feed ausgesucht und festgelegt habe, so sieht es bei uns nun mal aus. Und den Rest habe ich einfach angepasst.

Wie ich mein Instagram-Profil führe

Konzept

Natürlich habe ich ein Konzept hinter meinem Instagram Account. Man nennt sowas in Fachkreisen Social Media Strategie – ich bevorzuge Konzept. Dieser Blog und alles, was dazu gehört, ist mein Job. Demnach möchte und muss ich mich auch entsprechend professionell verhalten. Vielleicht habt ihr das im Hinterkopf, wenn ihr meine Inhalte konsumiert. Wenn euch mein Feed zu perfekt oder zu gestylt ist und euch das ärgert, es euch ein schlechtes Gefühl verschafft, euch meine Fotos anzuschauen, dann bitte ich euch, entfolgt mich! Das ist nämlich das letzte, was ich möchte! Habt im Hinterkopf, dass ich sehr genau auswähle, was ich poste und dass das kein vollständiges Abbild meines Lebens ist. Es ist ein Ausschnitt und trotzdem persönlich! Es ist das, was ich zeigen möchte! Es ist letztlich meine Arbeit – vielleicht sogar ein wenig Kunst, aber auf jeden Fall ganz viel Persönlichkeit. Es ist nicht die ungefilterte Realität und das soll es auch nicht sein.

Wenn euch mein Feed zu perfekt oder zu gestylt ist und euch das ärgert, es euch ein schlechtes Gefühl verschafft, euch meine Fotos anzuschauen, dann bitte ich euch, entfolgt mich!

 

Wie ich mein Instagram-Profil führe

Eure Fragen zu meinem Instagram-Profil

Nutzt du Tools zum Management deiner App?
Nein.

Ich würde gerne wissen, ob du deine Beiträge vorbereitest und wann du genau postet?
Ich speichere manchmal Fotos ab, die ich zu einem späteren Zeitpunkt ein Mal posten möchte. Entweder für Tage, an denen ich nichts Spannendes vor die Linse bekomme oder weil es eben gerade nicht passt. Ich plane meine Posts aber selten und poste einfach dann, wenn ich gerade etwas Zeit und Lust habe. Das einzige, was ich etwas steuere, ist die Farbgebung in meinem Feed. Ich versuche die Bildsprache immer harmonisch zu halten. Außerdem achte ich auch ein wenig darauf, dass der Feed abwechslungsreich bleibt.

Mich würde interessieren wieviel Zeit Du für Instagram aufwendest?
Das kann ich pauschal nicht beantworten. Es ist eben Teil meines Jobs – jetzt, wo ich hauptsächlich vom Bloggen lebe, kann ich natürlich mehr Zeit investieren. Wie viel das genau ist, weiß ich allerdings nicht. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin: wahrscheinlich zu viel!

Welchen Filter nutzt du?
Ich nutze schon lange gar keinen Filter mehr. Ich bearbeite meine Fotos direkt in Instagram und immer auf die selbe Art und Weise. Mittlerweile hab ich genug Erfahrung, dass ich weiß, welche Regler ich wie weit schieben muss, damit die Fotos meinen Stil bekommen. Da macht Übung den Meister!

Wie wichtig sind dir viele Follower?
Natürlich freue ich mich, dass so viele Menschen mir folgen und sich dafür interessieren, was ich poste. Ganz klar! Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass es mir wichtiger ist, dass mir „echte“ Leute folgen, die auch etwas aus meinen Posts für sich mitnehmen können, die evtl. etwas nachkochen und die mit mir kommunizieren. Leute, die schätzen, was ich mache. Mir Follower zu kaufen, würde für mich nie in Frage kommen. Ich fühle mich auch nicht eingeschüchtert, weil es so viele Profile mit Hunderttausenden oder Millionen Fans gibt. Ich freue mich über jeden Einzelnen, der dazukommt! Ich kann genau das machen, was mich happy macht und inspiriere damit Andere und damit bin ich absolut zufrieden!

Wie machst du es, dass deine Bilder immer den selben Stil haben?
Ich wähle meine Fotomotive schon so aus, dass sie zu meinem Stil passen und bearbeite sie immer auf die selbe Art und Weise. Es ist nicht so, dass ich die Bearbeitung an die Fotos anpasse – ich passe schon die Fotomotive an meinen Stil an.

Bei dir wirkt alles so durchdacht. Postest du überhaupt mal spontane Handyfotos, wofür Instagram ursprünglich mal gedacht war?
Ja, sicher! Die Fotos von unserem Frühstückstisch, alle Gartenbilder, Bilder von Kaffee-Dates mit Freundinnen, Schnappschüsse von Reisen oder Behind-the-Scenes-Fotos von Shootings poste ich ziemlich oft ziemlich spontan. Nicht jedes Foto ist gestylt und nicht jedes Foto ist ein Handy-Schnappschuss – es ist eine gute Mischung. Allerdings finde ich nicht, dass man auf Instagram keine Fotos posten soll, die mit der Kamera gemacht wurden. Mir ist letztlich wichtig, dass sie gut aussehen und dass sie zu mir passen. Mit welchem Gerät das Foto dann gemacht wurde, ist bei mir zweitrangig. Auch hier gilt wieder: jeder, wie er mag!

Bist du ständig nur auf der Suche nach Fotomotiven, die deinem Farbschema entsprechen?
Ähm, nein! Im Gegenteil! Ich habe allerdings einen gut geschulten Blick für kleine Details und eine hohe Vorstellungskraft. Wenn ich etwas sehe, weiß ich mittlerweile, ob es auch auf einem Foto gut aussehen und in meinen Feed passen würde oder ob ich es besser einfach so in der Realität genießen sollte. Mir reichen mittlerweile wenige Augenblicke, um ein Foto zu machen und noch ein paar Momente, um es zu bearbeiten. Den meisten Aufwand machen eigentlich fast die Texte. Es hat Jahre gedauert, bis das so schnell ging aber jetzt nach über 1.600 geposteten Fotos klappt das gut.

Ach, und noch ein kleiner Nachtrag: der Post ist gar keine Rechtfertigung – wirklich nicht. Es ist einfach nur meine ausformulierte Sichtweise auf die Dinge. Jetzt bin ich mal gespannt, wie ihr das seht und was ihr zu diesem Thema zu sagen habt! Nur noch eine Bitte zum Schluss: ich bekomme relativ häufig Nachrichten zu dem Thema, möchte eure Fragen aber lieber hier für alle beantworten. Wenn ihr Fragen habt, schreibt mir einen Kommentar – ich versuche alle, so gut es geht, zu beantworten.

Habt es schön!
Nadine

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29 Kommentare

  • antworten Dinchen 21. Oktober 2016 at 8:09

    Hallo liebe Namensvetterin!
    Ich finde es herrlich ECHT wie du bist und ich liebe deinen STIL! Und genau aus dem Grund folge ich dir auf allen Kanälen. Du triffst voll mein ästhetisches Empfinden und ich mag eben genau diese Durchgängigkeit bei dir. Ich finde es total schön und bewundernswert. Und auch dass du so offen dazu schreibst … toll!
    Auch ich poste auf meinem Instagram Account nahezu nie ein Handy-Bild, einfach weil ich zu blöd dazu bin, ein schönes Bild mit meinem Handy zu machen. Und ja – ich bin da zu sehr perfektionistisch dazu. Und ich sehe es genau wie du – wer das nicht mag oder blöd findet, der soll eben einfach nicht bei mir lesen.
    Mach du auf jeden Fall weiter so und bleib deinem Stil treu! Der hat einen unglaublichen Wiedererkennungswert!!

    Liebste Grüße!!
    Nadine

  • antworten Anija 21. Oktober 2016 at 10:04

    Toller Text meine Liebe!
    Du weißt ja – Neid muss man sich erarbeiten! 😀

  • antworten Birgit 21. Oktober 2016 at 10:24

    Liebe Nadine,

    vielen Dank für Deine Ehrlichkeit! Aber sind wir doch mal alle ehrlich, dass nicht dein komplettes Leben exakt in Deinen Farben verlaufen kann, ist doch wohl klar. Und dass Du nur die Dinge postest, die zu Deinem Stil und Deiner Arbeit passen und gehören, ist doch auch logisch. Wie kann Dir denn jemand so einen Blödsinn schreiben? Wenn mir ein Blog nicht passt oder mir die Farben und Fotos nicht gefallen, dann lese ich ihn halt einfach nicht mehr. Aber jeder hat doch das Recht, so zu schreiben, fotografieren und posten wie er möchte und das in den gewünschten Farben. Deine Instagram-Fotos von NY haben mich viele Jahre zurück versetzt, als ich dort war und ich hätte alles dafür gegeben, mit solchen tollen Bildern nach Hause fahren zu dürfen.
    Also mach bitte unbedingt weiter wie bisher. Deine Fotos sind so wunderschön und Deine Texte lese ich unglaublich gerne.
    Viele liebe Grüße
    Birgit

  • antworten Julia 21. Oktober 2016 at 11:56

    Liebe Nadine, was für ein toller Text! Ich sehe mir deinen Blog und dein Instagram-Profil wahnsinnig gerne an und lasse mich davon inspirieren. Nicht nur für eigene Posts auf meinem Blog, sondern auch beim Ikea – Besuch, bei der Urlaubs – Planung oder Geschenke – Findung. Dein Stil hat was sehr natürliches und ist trotzdem unglaublich schick, das mag ich.
    Dass das alles „nicht echt ist“ würde ich niemals denken, denn du schaffst es immer wieder, durch kleine Bemerkungen, Zitate oder Bilder aus dem Alltag ganz viel Persönlichkeit rüberzubringen.
    Wegen dir steht Heidelberg auf meiner absoluten „To Go“ Liste, wenn es um Deutschlands Städte geht…und die Bilder deiner Wohnung und Einrichtung waren meinem Freund und mir eine riesige Hilfe, als es darum ging, seine Wohnung einzurichten.

    Was du machst, ist klasse. Du motivierst mich immer wieder aufs Neue, es dir gleich zu tun und Träume nicht nur Träume bleiben zu lassen, sonders sie anzupacken und zu verwirklichen.
    Von mir aus kann’s auf Instagram also gerne so weitergehen wie bisher….;)

    Alles Liebe,

    Julia

  • antworten Marina 21. Oktober 2016 at 12:34

    Liebe Nadine, ich kann deine Gedanken zu 100% nachvollziehen 🙂 Auch wenn ich selbst -zum Glück- noch nie so einen Kommentar bekommen habe, dass mein Feed oder mein Blog nicht der Realität entsprechen würde. Für uns Kreativlinge ist das wahrscheinlich auch sonnenklar, dass das Leben auch mal anders spielen kann als in den Bildern gezeigt und man aber nicht unbedingt alles preisgeben möchte bzw. bewusst darauf achtet, was man preisgibt. Aber wie ich -seitdem ich gerne koche- weiß: „nur weil ich weiß, was Hummus ist, bedeutet das noch lange nicht, dass alle anderen wissen, was Hummus ist“ 😉 Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass es da draussen sehr sehr viele Menschen gibt, die wirklich nicht unterscheiden können, was man aus Berufung macht bzw. was man halt sein lassen möchte. Weil sie es schlichtweg nicht anders kennen. Und auch wenn das natürlich leichter gesagt als getan ist: nicht ärgern lassen. durchatmen. weitermachen 🙂 Ich mag deinen Stil! Und so hoffe ich auch, dass du dir am Ende eines Tages dann eher die Kommentare zu Herzen nimmst, die dich und deine Arbeit wertschätzen.
    Liebe Grüße, Marina

  • antworten ani 21. Oktober 2016 at 16:08

    Das hast du so toll geschrieben! Richtig auf den Punkt gebracht 🙂
    Mir gefällt es gut!

  • antworten Maggy 21. Oktober 2016 at 16:52

    Liebe Nadine, ein sehr interessanter Post!
    Ich muss sagen, dass ich es schade finde, dass man sich für die Art und Weise seinen Instagram-Feed zu führen rechtfertigen muss. Wie du schon schreibst steht es ja zum einen jedem frei seinen Feed so zu gestalten wie er es will. Nirgendwo wird einem vorgeschrieben, wie ein Instagram-Foto zu sein hat! Zum anderen – genau – eben einfach nicht mehr folgen, wenn es einem nicht passt, was oder wie es gezeigt wird. Aber manche Leute müssen leider scheinbar an allem rummäkeln. Traurig, aber wahr …
    Ich jedenfalls mag das was du zeigst und deine Farbwelt, auch wenn meine persönliche anders ist. Mach weiter so!
    Liebe Grüße, Maggy

    • antworten Dreierlei Liebelei 25. Oktober 2016 at 14:05

      Liebe Maggy, der Post sollte gar keine Rechtfertigung sein 🙂 Mir ging es mehr darum, aufzuzeigen, dass es sich eben nicht um das „echte Leben“, sondern kleine, künsterlisch selektierte Ausschnitte handelt. Ich möchte nicht, dass sich jemand aufgrund meines Profils schlecht fühlt, weil er denkt, bei mir sei immer alles ordentlich und das Essen immer hübsch angerichtet oder ähnliches.

  • antworten Franzy vom Schlüssel zum Glück 21. Oktober 2016 at 19:32

    Dein Feed ist wirklich sehr schön!
    Und obwohl ich mein Profil versuche sehr privat zu halten achte sogar ich auf ein mehr oder weniger einheitliches Farbschema.
    Und wenn es nur heißt: dunkel, nicht hell!
    Ich schau mir dein PRodil direk tmal an… ist ja doch was anderes, wenn man es so einheitlich sieht.. und nicht nur einzelene Bilder beim scrollen durch die persönliche timeline
    🙂

    Viele liebe Grüße

    Franzy

  • antworten Frauke ... it's me! 21. Oktober 2016 at 21:14

    Ein toller Post, liebe Nadine, richtig toll!
    Ich mag deine Bilder, dass ich sie immer gleich als deine erkennen kann. Ich poste auch selten Schnappschüsse auf Instagram, ich bin aber auch nicht gut mit Schnappschüssen und schon gleich gar nicht mit dem Handy 😉
    Hab Dank für diesen Beitrag!
    Liebe Grüße … Frauke

  • antworten Schürzenfräulein 21. Oktober 2016 at 22:32

    Hallo!
    Ein ganz toller Beitrag! Ich finde auch, dass jeder seine Social Media Accounts so nutzen darf wie er will. Und wenn du dein Farbschema hast, ist das okay. Im übrigen liebe ich deine Fotos.
    Liebe Grüße Kerstin

  • antworten Evelyn Kuttig 22. Oktober 2016 at 1:39

    Liebe Nadine,
    ich stelle mir bei Deinen wunderschönen Fotos immer vor, dass die Kameras Deine Augen sind, wobei Du eine ganz eigene Sichtweise auf das, was Dich umgibt, offenbarst. Es zeichnet gute FotografInnen ja auch aus, wenn ihre „Handschrift“ erkennbar ist.
    Deine sehr schöne „Rechtfertigung“ animiert mich, vielleicht auch einmal Instagram zu nutzen, denn bisher habe ich Bilder –außer auf meinem Corporate Blog – nur bei pixabay hochgeladen. Allerdings wenige, trotz der dort bestehenden Qualitätsregeln unbearbeitete, die überwiegend mit dem Handy geschossen sind. Es wären mehr, wenn die Qualitätsregeln nicht beständen. Deshalb fühle ich mich auch angeregt.
    Liebe Grüße
    Evelyn

  • antworten Jocy 22. Oktober 2016 at 15:27

    Liebe Nadine,

    großartig! Ich halte das selbst genauso und schau mir auch am liebsten solche Accounts an. Und jetzt geh ich erstmal deinen suchen und abonnieren!

    Schönes Wochenende noch!

    Jocy

  • antworten Haydee - Zauberhaft Wohnen 23. Oktober 2016 at 10:39

    Großartig. Ich mag deinen Stil sehr und entspricht auch in etwa dem meinem. Oder besser gesagt: er entspricht in etwas dem, was ich mir in meinem Kopf als Stil vorstelle, wie meine Wohnung auch zum Großteil aussieht und auch meine Vorstellung von einem Set für meine Foodfotos. Oder für mein IG Profil. Tja.. und dann haut mir die Realität dazwischen, gg. Dann gehe ich in einem Park spazieren und da stehen ganze Rabatten von wunderschönen, leuchtenden Herbstastern und Dahlien. Und natürlich fotografiere ich dann die leuchtend gelbe, die blutrote, fast schwarze und die quietschorangene mit den weißen Spitzen. Weil sie so toll aussehen. Und schwups, hin ist das Farbkonzept 🙂 Ich hab das ja ein wenig aufgegeben… Ich schaff das nicht. Auch wenn ich mich dann manchmal ärgere. Und mich immer frage, wieso schreien alle nach mehr Realität??? ich versuch es immer umgekehrt und die Realität funkt dazwischen. Aber was solls….
    Aber so ein wenig strebe ich noch immer nach einem durchdachten Konzept. Also farblich. Vielleicht mache ich einfach mal ein zweites IG Profil – ob mir das hilft? 🙂

    • antworten Dreierlei Liebelei 25. Oktober 2016 at 14:02

      Die Hauptsache ist doch, dass dich das posten happy macht 🙂 Dann kratzt es doch keinen, ob da zwischendurch leuchtende Herbstastern im Feed aus der Reihe tanzen! Das ist genau, was ich sagen möchte: einfach machen, was man selbst mag!

  • antworten Juli 23. Oktober 2016 at 22:09

    Nee, du, Dreckwäsche und schmutzige Küche… hab ich selber. 😉
    Ich finde du machst das genau richtig und hast einen tollen Stil! Deine Fotos sind immer ein Genuss…

  • antworten Vera 24. Oktober 2016 at 15:30

    Jawohl, das kann ich bestätigen. Das ist zu 100% meine Sackleinen-Nadine!

    Nadinsche, ich finde, man merkt einfach, dass dieser Stil bei dir automatisch passiert. Künstlerisch selektiert, ja, aber nicht krampfhaft hindrapiert. So harmonisch dein Feed auch ist, er strahlt immer Leichtigkeit aus. Und nicht nur dein Insta-Feed, sondern alles von dir – vom Blog über deine Handtasche bis zu den Boxen, in denen du deine Fotos an Brautpaare verschickst. That’s SO you and I <3 it!

    Ich hab mir das schon so oft gedacht: Wer bestimmt denn, was auf Instagram die Regeln sind? Erlaubt ist, was möglich ist und was nicht gegen das Gesetz verstößt. Manche posten ihre Wäscheberge, manche haben ein striktes künstlerisches Konzept. Jeder verfolgt eben andere Ziele. Ist doch völlig fein.

    • antworten Dreierlei Liebelei 25. Oktober 2016 at 14:00

      „Künstlerisch selektiert, ja, aber nicht krampfhaft hindrapiert.“

      Liebe Vera, das sind letztlich genau die Worte, die gereicht hätten, um mein Instagramprofil zu beschrieben – Merci dafür!

  • antworten Laurenz 24. Oktober 2016 at 19:07

    „Es ist Social Media. Es ist ein Ausschnitt aus dem echten Leben.“ – Würdest du das echt so unterschreiben? Ich denke, Social Media ist (mittlerweile) kein Ausschnitt mehr aus dem richtigen Leben. Jedenfalls für die allerwenigsten, wenn man sich in sozialen Medien mal mit offenen, kritischen Augen umschaut. Es ist eher eine Ergänzung zum richtigen Leben, vielleicht gar eine Art virtuelles Zweitleben. Die Schnittmenge mit dem echten Leben beschränkt sich dabei auf die paar Social Media-„Freunde“, die auch tatsächlich im echten Leben Freunde sind. Alles andere ist Maske, Selbstdarstellung, Übertreibung, Inszenierung. Wenn du schreibst, du hast zwar tatsächlich eine Kaffeekanne, du hast sie fürs Foto nur bewusst an einem völlig unnatürlichen Ort platziert, dann ist das ja auch kein wirklicher Ausschnitt aus dem richtigen Leben mehr. Klar: Kaffeekanne und Kommode kommen im echten Leben vor, ja. Aber nicht in Kombination. Also: meiner Meinung nach eher künstliche Inszenierung als Ausschnitt aus dem wirklichen Leben! Was aber ja die Ansicht, ein Instagram-Profil als eine Art „Kunst-Kanal“ zu betrachten, auch durchaus unterstreicht. 🙂 Das würde ich so auch unterschreiben!
    Abgesehen von dieser Meinungsverschiedenheit ein schöner Text! Und ein schöner, kohärenter Instagram-Auftritt 😉

    • antworten Dreierlei Liebelei 25. Oktober 2016 at 13:59

      Lieber Laurenz, erst Mal danke für deinen Kommentar und deine Kritik! Sagen wir mal so: in meinem Fall trifft es tatsächlich zu, dass es ein Ausschnitt aus meinem echten Leben ist. Man muss allerdings natürlich unterscheiden, dass mein „echtes Leben“ anders aussieht, als das der meisten Menschen. Ich beschäftige mich jeden Tag mit Styling und hübscher Inszenierung, weil das Bloggen zu meinem Vollzeitjob geworden ist. Demnach macht das eben einen großen Teils meines Lebens aus.

      Die Betonung sollte hierbei aber auf jeden Fall auf „Ausschnitt“ liegen – das meine ich nämlich so, dass es der hübsche Bildausschnitt ist, den ich euch zeige. Das Chaos dahinter, daneben und drumherum verschweige ich auf dem Foto aus rein ästhetischen Gründen. Nicht, weil es mir unangenehm ist. Ich stehe dazu, dass ich chaotisch bin und erwähne das auch häufig.

      Mir ging es letztlich in diesem Artikel darum, aufzuzeigen, dass sich niemand auf Grund meines Instagramprofils „schlecht“ fühlen muss – weil bei mir alles ordentlich aussieht oder weil bei mir das Essen hübsch angerichtet ist, etc. Ich wollte mich nicht rechtfertigen, einfach nur mal sagen, dass es eben keine Dokumentation meines Lebens ist, sondern inszenierte Ausschnitte. Demnach gebe ich dir völlig Recht!

  • antworten Steffi 24. Oktober 2016 at 21:24

    Hallo Nadine!
    Ich habe das auch nie verstanden, wenn andere Blogger gemeckert haben, dass jemand Fotos von einer richtigen Kamera auf Instagram postet. Ich sehe mir die am liebsten an. Ich mag es, wenn sich jemand was bei den Bildern denkt und würde es voll gerne auch so machen wie du. Leider funktioniert das bei mir nicht. Die Kindersachen sind einfach viel zu bunt.
    LG Steffi

  • antworten Link it: Lieblingsinspiration im Oktober - Rosy & Grey 31. Oktober 2016 at 10:01

    […] Hier geht’s zum Beitrag […]

  • antworten Anja 14. November 2016 at 9:58

    Liebe Nadine,
    seit ungefähr 2 Jahren bin ich immer wieder auf Deinem Blog unterwegs und folge Dir auf Facebook und Instagram. Ich liebe Deine Bilder und den Gesamtauftritt! Da ich auch selbst gerne fotografiere, weiß ich wie schwierig es ist, Dinge in Szene zu setzten. Ich finde es gelingt Dir immer großartig und das inspiriert mich.
    Ich kauf mir übrigens auch keine Auto-Motor-Sport wenn ich schöne Blumen sehen möchte und mal ganz davon abgesehen: ich gehe abends lieber mit schönen Ideen und Bildern ins Bett, als mit Ermahnungen an meine eigene Wäsche… ich finde es schläft sich dann besser!
    Ich freu mich auf Deine nächsten Fotos!
    Liebe Grüße, Anja

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  • antworten Sandra 8. April 2017 at 8:43

    Hi Nadine! Du machst eine tolle Arbeit auf Instagram und natürlich auch im Blog. 🙂 Freue mich immer wieder, wenn es etwas neues gibt. Deine Fotos sind auch einzigartig! Das wollte ich einfach mal loswerden.

    Liebste Grüße, Sunny

  • antworten Evelyn 30. Juni 2017 at 15:52

    Word!
    Ich finde es toll wenn jemand so „sein Ding“ durchzieht! Und zudem ist es wunderhübsch anzusehen und tut dem Auge gut.
    Ich bin eher der Typ „Ich-poste-was-mir- in-den-Sinn-Kommt“, amnchmal finde ich es schade das mein Feed nicht so zusammen passt, aber ich versuche mich mit meiner Chaosseite anzufreunden 😉 Denn wie du gesagt hast schlussendlich geht es doch draum das man macht was einem Freude bereitet.

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